WLAN-Festplatten als mobile Speicherlösung

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Die WLAN-Festplatten sind auf dem Vormarsch! Mit der steigenden Anzahl mobiler Endgeräte und den technischen Möglichkeiten dieser wird Speicherplatz immer wichtiger. Smartphones und Tablets sind zwar überall und immer mit dabei, jedoch ist die Speicherkapazität dieser Geräte oft begrenzt. Hier kommen WLAN-Festplatten ins Spiel.

Was ist eine WLAN-Festplatte?

Im Prinzip ist eine WLAN-Festplatte eine externe Festplatte, welche über die Besonderheit verfügt, selbstständig ein WLAN-Netzwerk herzustellen. Dies ermöglicht es allen WLAN fähigen Endgeräten in der näheren Umgebung auf diese Daten zuzugreifen. Dabei liegt der größte Vorteil in der Mobilität. Da sie keine externe Stromversorgung benötigen und die Verbindung drahtlos funktioniert sind sie praktisch unsichtbar. So werden mobile Endgeräte drahtlos um massig Speicherplatz erweitert. Wer genauere Informationen zu einzelnen aktuellen Modellen benötigt, dem sei das Ratgeber- und Testportal für WLAN-Festplatten ans Herz gelegt.

Für wen lohnt sich eine WLAN-Festplatte?

Eine WLAN-Festplatte eignet sich am ehesten für Personen, die unterwegs auf große Datenbestände zugreifen müssen. Mittlerweile gibt es auch die Cloud Technik, die es erlaubt, Daten online zu speichern und diese auch von Unterwegs jederzeit abrufen zu können. Nicht jeder ist jedoch gewillt zum Teil persönliche Daten wie Fotos oder Videos aber auch Dokumente ins Internet zu stellen. Eine WLAN-Festplatte erzeugt ein eigenes Netzwerk völlig unabhängig vom Internet. Somit hat man zudem den Vorteil nicht auf eine Internetverbindung angewiesen zu sein.

Was gibt es für Unterschiede?

SSD vs. klassische Festplatte
Wie alle Festplatten mittlerweile werden auch WLAN-Festplatten als SSD oder klassisch magnetische Festplatte angeboten. Wer sein Hauptaugenmerk auf viel Speicherplatz legt ist mit der klassischen Variante gut beraten, wer dagegen mehr Wert auf schnellen Datenzugriff legt, sollte zur SSD Variante greifen. Aufgrund der erheblich schnelleren Zugriffszeit ist eine SSD Platte im Gegensatz zum normalen Modell bei gleichem Speicherplatz erheblich teurer.

Speicherplatz

Der Speicherplatz von WLAN-Festplatten reicht von 32 GB bis hin zu 4 TB. Je nachdem was für Daten man auf der Platte speichern will hat man hier die freie Auswahl. Wenn man bedenkt, dass heutige HD Filme oft schon 10 bis 30 GB groß sein können, sollte man jedoch mindestens etwa 500 GB einplanen, um flexibel zu bleiben und keine Platzprobleme zu bekommen.

Reichweite

Die Reichweite der einzelnen Geräte wird von den Herstellern meist mit 10 bis 50 Metern angegeben, Praxistests zeigen oft aber deutlich geringere Entfernungen, gerade beim Streamen von Filmen. Die Datenübertragung wird mit zunehmender Entfernung immer langsamer und führt oft zu Rucklern, wenn die Entfernung zu groß wird.

Akkulaufzeit

Auch hier gibt es große Unterschiede. Die meisten Geräte haben laut Hersteller eine Akkulaufzeit von 5-10 Stunden. Hier kommt es wieder darauf an, wie die Platte genutzt wird. Beim Streamen von Filmen, möglicherweise auch noch auf mehreren Endgeräten muss der Akku schneller wieder aufgeladen werden als nach einfacher Dokumentenbearbeitung.

Was ist noch zu beachten?

Auf jeden Fall sollte man die WLAN-Festplatte mit einem Kennwortschutz vor unerlaubtem Zugriff schützen. Tut man Dies nicht, kann praktisch jeder der sich in Reichweite befindet auf die Daten zugreifen. Wenn man vor der konkreten Kaufentscheidung steht, sollte man unbedingt aktuelle Testberichte zu Rate ziehen und sich für ein Modell entscheiden, dass den eigenen Ansprüchen am ehesten gerecht wird.

USB Hub´s – worauf kommt es an?

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Moderne Computer sind in der Regel mit mindestens 4 (oft deutlich mehr) USB-Ports ausgestattet. Doch es zahlreiche Fälle, bei denen noch mehr Anschlüsse benötigt werden. In diesen Fällen kann man auch praktische USB Hubs einsetzen, die die Anschlüsse um ein Vielfaches erweitern können. Worauf man beim Kauf eines solchen USB Hubs achten sollte, und welche Unterschiede es gibt, damit befasst sich dieser Artikel.

Endgeräte

Die USB Anschlüsse eines normalen PC´s sind schnell belegt. Kaum einer verwendet für Tastatur und Maus noch die veralteten PS2 Anschlüsse, diese beiden unverzichtbaren Hilfsmittel belegen schon mal 2 Anschlüsse. Kommt noch ein Drucker und eine externe Festplatte hinzu, ist meist kein zusätzlicher Anschluss frei, an welchen man etwa eine Kamera oder einen Mp3 Player anschließen könnte. Heutzutage verwenden so viele Endgeräte einen USB Anschluss, dass die meisten Nutzer über zusätzliche Anschlüsse verfügen müssen. Zu den herkömmlichsten Geräten gehören beispielsweise:

  • USB Speichersticks,
  • Digitalkameras,
  • Drucker,
  • Scanner,
  • Camcorder,
  • Mobiltelefone
  • etc.

Was also tun wenn man zu wenige USB-Ports hat?

USB Hub als Lösung

Die Lösung ist simpel: Es gibt von diversen Herstellern zahlreiche Varianten von USB Hub´s. Diese werden an einen USB-Port angeschlossen und verfügen selber über mehrere USB-Ports. Dadurch kann man die Anschlussmöglichkeiten theoretisch endlos erweitern. Doch worauf kommt es bei einem guten USB-Hub an? Die einzelnen Geräte unterscheiden sich Hauptsächlich hinsichtlich Form, Design und der Anzahl der Anschlüsse.Wer detaillierte Informationen zu einzelnen Geräten benötigt, kann diese zum Beispiel im USB Hub Ratgeber online finden. Im Folgenden soll darauf eingegangen werden, was man beim Kauf grundsätzlich beachten sollte.

Bus Powered vs. Self Powered

Handelsübliche Hub´s verfügen im Schnitt über etwa 7 Anschlüsse. Einer der Hauptunterschiede liegt in der Stromversorgung des Hub´s. Dieser kann sich entweder über den PC (Bus-Powered) oder eigenständig mit einem separaten Stromanschluss (Self-Powered) mit Strom versorgen. Dies kann unter Umständen von Bedeutung sein, wenn man mehrere Großgeräte angeschlossen hat, die viel Strom benötigen. Bei einer Bus-Powered Variante kann es dazu führen, das nicht mehr alle Geräte ausreichend mit Strom versorgt werden können und deshalb nicht benutzbar sind. Dieses Problem umgeht man, indem man auf eine Self-Powered Variante setzt. Diese ist in der Lage jedes angeschlossene Gerät zuverlässig mit Strom zu versorgen.

USB 2.0 vs. 3.0

Mit USB 2.0 und 3.0 bzw. 3.1 wird der Standard beschrieben, auf den sich die Technik stützt. USB 2.0 ist dabei schon die Weiterentwicklung des ersten Standards, heute aber wiederum veraltet. Moderne Hub´s verfügen standardmäßig über über die aktuellste Version USB 3.0. Bei USB 3.0 ist die Datenübertragung im Vergleich zu USB 2.0 um bis zu 10 Mal schneller, was sich gerade bei der Übertragung großer Datenmengen wie etwa Videomaterial auszahlt. Die beiden Systeme sind jedoch untereinander kompatibel.

Was sollte beim Kauf beachtet werden?

Zunächst einmal sollte man sich bewusst machen, welche und Wie viele Geräte man anschließen möchte. Daraus ergibt sich die benötigte Anzahl an Ports. Auch die Entscheidung ob Bus-Powered oder Self-Powered hängt davon ab, welche Geräte angeschlossen werden. Sind es viele große Geräte die eigene Stromversorgung besitzen oder nur kleine wie etwa USB Sticks. Zuletzt sollte man auch ein wenig auf die Qualität achten. Bei besonders preisgünstigen Varianten brechen oft die „Zungen“ ab, hier lohnt es sich geringfügig mehr zu investieren.

Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen wollen 3D-Drucker, wenn er bezahlbar und praktisch ist

Es ist lediglich eine Frage der Zeit, wann 3D-Drucker hierzulande massenweise in den Haushalten stehen werden: Rund 70 Prozent der Deutschen wollen schon heute 3D-Drucker nutzen. Wann sie sich ein Gerät kaufen werden, hängt lediglich von den Preisen und Anwendungsmöglichkeiten ab. Eine Mehrheit ist sich zudem sicher, dass 3D-Drucker aus Bereichen wie Deko, Hobby und Ersatzteilherstellung schon bald nicht mehr wegzudenken sind. Das sind zumindest die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Reichelt Elektronik.
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Schnelleres DSL: Tipps für mehr Speed beim Surfen

16 Megabit pro Sekunde werden bezahlt, aber nicht mal die halbe Bandbreite geliefert. Oft merken Verbraucher gar nicht, dass sie mit niedrigerer Geschwindigkeit surfen und ergreifen deshalb auch keine Gegenmaßnahmen. Doch wer weiß, wann der DSL-Anschluss Leistung einbüßt, kann auch eine schnellere Verbindung erzielen. Manchmal bringt aber auch nur ein Tarifwechsel den gewünschten High-Speed.

Das Problem ist so alt wie das Internet: der lahme DSL-Anschluss. Full Speed, wie von den Providern versprochen, wird von kaum jemandem erreicht. Noch gibt es zwar keine endgültige Rechtssicherheit, aber mittlerweile haben mehrere Amtsgerichte entschieden, dass eine zu geringe DSL-Geschwindigkeit die außerordentliche Kündigung rechtfertigt. Wie es wirklich um die Geschwindigkeit steht, zeigt ein DSL-Speedtest. Wer hier erhebliche Diskrepanzen feststellt, sollte reagieren.

Schnelle Alternativen

Wenn das Internet zwar die versprochene Geschwindigkeit leistet, aber für den persönlichen Gebrauch trotzdem zu langsam ist, schafft ein Tarif-Upgrade Abhilfe. Den DSL-Anschluss von 1&1 gibt es beispielsweise in vier verschiedenen Varianten, die sich zwischen 6.000 und 100.000 bewegen. Auch lohnt es sich zu überprüfen, ob es vielleicht eine Alternative zum DSL-Anschluss am Wohnort gibt. Neue Techniken wie VDSL auf Glasfasertechnik oder Kabelanschluss sind Alternativen, die mitunter schneller als das klassische DSL sein könnten. Besonders in ländlichen Regionen ist die Mobilfunktechnik LTE oft die einzige Möglichkeit für schnelles Internet, denn hier ist der DSL-Ausbau aus Kostengründen häufig noch nicht weit fortgeschritten.

DSL optimieren

Manchmal liegt es aber gar nicht am Anschluss, sondern an falschen Einstellungen oder ungünstigen Router Positionen, die die Surfgeschwindigkeit unnötig drosseln. Ein neuer Router mit höherem WLAN-Tempo oder auch der Einsatz eines Repeaters können Abhilfe schaffen. Wenn alle Maßnahmen keine Verbesserung bringen, hilft es auch mit dem DSL-Anbieter zu sprechen. Ein genaues Nachmessen der DSL-Leitung sorgt dann für Klarheit und liefert womöglich den Grund, warum die versprochene Surfgeschwindigkeit nicht erreicht wird.

Aktuelle Probleme mit IPv6 und warum es immer noch nicht flächendeckend umgesetzt wurde

Das Internet Protokoll Version 6 (IPv6) bildet das Nachfolgeprotokoll des derzeitig überwiegend verwendeten Protokolls IPv4. IPv6 wurde bereits Anfang 1995 entwickelt, weil damals schon absehbar war, dass der durch den aktuellen Standard Ipv4 gebotene Adressraum knapp wird.

340 Sextillionen Adressen mit IPv6

Besonders in der Anfangszeit des Internets wurden großzügige Adressblöcke des IPv4 Protokolls an Unternehmen verteilt, die jetzt nicht mehr ohne weiteres zurückgefordert werden können. Dadurch verknappte sich die Anzahl der IPv4 Adressen zunehmend. Mit dem Nachfolgeprotokoll IPv6 hingegen ist es jedoch möglich, ungefähr 340 Sextillionen Adressen zu verteilen. Diese Anzahl reicht aus, um Gerät auf der Welt mit einer eigenen IP-Adresse zu versorgen.
Welche Vorteile bringt IPv6?
Fälschlicherweise wird das IPv6 Protokoll als IPv4 nur mit längeren Adressen bezeichnet. Denn das IPv6 Protokoll besitzt eine Vielzahl neuer Funktionen, wodurch sich Erfahrungen mit dem IPv4 Protokoll nicht ohne weiteres auf den neuen Standard übertragen lassen.

Die Vorteile von IPv6:

  • Größerer Adressraum abbildbar aufgrund längerer Adressen
  • Autokonfiguration der IPv6 Adresse
  • Multicast durch spezielle Adressen
  • Datenpakete bis zu 4 Gigabyte
  • Schnelleres Routing

Datenschützer bemängeln IPv6

Durch die dauerhafte Zuweisung einer IP-Adresse mit IPv6 ist es möglich, ein vernetztes Gerät genau zu identifizieren. Dabei ist in Deutschland nach wie vor umstritten, ob eine IP-Adresse im Sinne des deutschen Datenschutzrechts zu den personenbezogenen Daten gehört. Wenn ja, wäre diese als besonders schützenswert zu betrachten. Bisher erhalten Nutzer von ihren Providern durch das System der dynamischen IP-Vergabe bei jeder Einwahl ins Netz eine neue IP-Adresse.

Bei der statischen Vergabe hingegen können Nutzer selbst Jahre später noch identifiziert werden und zudem alle bis dahin besuchten Internetseiten abgerufen werden. Dadurch könnten umfassende Nutzerprofile erstellt werden. Eine heikle Sache, angesichts der kritischen Vorgehensweisen der Geheimdienste in jüngster Zeit. Datenschützer wollen Provider daher per Gesetz dazu verpflichten, auch unter IPv6 dynamische Adressen an Nutzer zu vergeben.

Wo gibt es Probleme bei der Umstellung auf IPv6?

Schon im Jahr 2012 forderten die Internet Society Hersteller und Provider dazu auf, die Unterstützung für IPv6 nicht mehr nur als Option zu betrachten. Dabei ist die Umstellung auf IPv6 keine leichte Aufgabe. Vor allem auf DNS-Servern gibt es zahlreiche Probleme, diese auf das neue Protokoll vorzubereiten. Hinzu kommt, dass innerhalb der Übergangszeit auf IPv6 das Vorgängerprotokoll IPv4 weiterhin unterstützt werden muss.
Für Provider bedeutet die Umstellung ein enorm hoher Aufwand, müssen sie doch ihre Infrastruktur vollständig auf das neue Protokoll vorbereiten. Dabei besteht für sie das Wagnis, bei Tausenden ihrer Kunden Netzabbrüche oder gar Totalausfälle zu riskieren. Andererseits sind Provider quasi gezwungen, das neue Protokoll zu implementieren, um weiterhin im Wettbewerb Schritt zu halten.

Umstellung auf IPv6 wurde jahrelang vor sich hergeschoben

Hardwarehersteller und Provider zögerten viele Jahre lang vor der Einführung des neuen Protokolls und gaben sich gegenseitig die Schuld an einer fehlenden Umsetzung. Die Provider behaupteten, dass es an passender Hardware mangeln würde und die Hersteller bemängelten die geringe Nachfrage seitens der Provider.

Multihoming findet bisher kaum Berücksichtigung

Beim Multihoming kommen mehrere Plattformen parallel zum Einsatz. Beispielsweise wenn in einem Haushalt mehrere Spielkonsolen oder Smart TV´s benutzt werden. Es wird insbesondere dann notwendig, wenn konkurrierende Plattformen zwar inkompatibel sind, jedoch Nutzen aus ihrer Verwendung gezogen werden kann. Experten kritisieren eine bisher unzureichende Beachtung von Multihoming bei der Umstellung auf IPv6. Speziell bei der Identifikation der einzelnen Schnittstellen anstelle von Hosts durch IP-Adressen treten immer noch zahlreiche Effizienzschwierigkeiten beim Routing auf.

Autorenprofil:

ffSavecall telecommunication consulting GmbH
Frank Frommknecht
Position: Key Account Consultant
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