Archiv für April, 2009

Musiktipp: Cypress Hill – Till death do us part

30 Apr

Wer auf etwas ausgefalleneren Hip Hop steht, ist mit Cypress Hill immer gut beraten!

 

Microsoft Security Intelligence Report: Falsche Sicherheitssoftware immer gefährlicher

29 Apr

security-reportMicrosoft hat die sechste Ausgabe des Security Intelligence Reports (SIR v6) herausgegeben. Darin wird ein deutlicher Anstieg von sogenannter Rogue Security Software (vorgetäuschter Sicherheitsprogramme) verzeichnet. Zudem weist der Bericht nach, dass vorwiegend Desktop-Anwendungen von Drittanbietern und Browser-Plugins bedroht werden. Durchschnittlich sind in Deutschland 3,6 (international: 8,6) von 1000 überprüften Computern infiziert. Weiterhin bleibt verlorene und gestohlene Computer-Ausstattung die häufigste Ursache von Datenverlust.

Der Microsoft Security Intelligence Report wird zweimal pro Jahr veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe wertet anonymisierte Daten der zweiten Jahreshälfte 2008 von mehreren hundert Millionen Computern weltweit aus, um einen umfassenden Einblick in die aktuelle Sicherheitslage zu geben.

Internetnutzer werden immer vorsichtiger und verwenden zunehmend Sicherheitssoftware. Diesen Trend nutzen Kriminelle aus, um ihnen gefälschte

Sicherheitsprogramme, so genannte Scareware oder Rogue Security Software, unterzuschieben. Diese fordert den Nutzer auf, für den Schutz gegen Schadprogramme zu zahlen. Jedoch bietet sie tatsächlich wenig oder keinen Schutz und stiehlt stattdessen persönliche Informationen oder beeinträchtigt die Produktivität. Zwei Scareware-Familien, FakeXPA und FakeSecScan, waren in der ersten Jahreshälfte noch nicht unter den Top 25, wurden aber im zweiten Halbjahr auf mehr als 1,5 Millionen Computern entdeckt und gehören damit zu den zehn häufigsten Sicherheitsgefahren. Zudem wurde der Trojan-Downloader Win32/Renos auf 4,4 Millionen PCs registriert, ein Anstieg von 66,6 Prozent innerhalb eines halben Jahres.

Anwendungen besonders gefährdet

Der Security Intelligence Report zeigt auch, dass sich Angreifer durch die steigende Sicherheit der Betriebssysteme verstärkt auf die Anwendungsebene konzentrieren. Über 90 Prozent der Schwachstellen in der zweiten Jahreshälfte 2008 wurden in Applikationen und Browsern entdeckt. Außerdem bestätigt der Report, dass es merkliche Fortschritte im Bereich Sicherheit bei neuen Versionen von Microsoft-Programmen gibt. Bei Browser-basierten Angriffen auf Windows XP-PCs waren Microsoft-bedingte Schwachstellen zu 40,9 Prozent verantwortlich, im Vergleich zu 42 Prozent im letzten Report. Bei Windows Vista-Computern sank der entsprechende Anteil von 6 auf 5,5 Prozent.

Schließlich weist der Report nach, dass gestohlene und verloren gegangene Computer-Ausstattung mit 50 Prozent weiterhin der häufigste Grund für Sicherheitsprobleme sind. Um diese Gefahr zu mildern, müssen Hardware und Betriebssysteme entsprechend vorbereitet sein. Dies bedeutet für Hersteller, dass sie weiterhin an der Verwirklichung einer End-to-End Security arbeiten müssen. Dazu gehören auch Trusted Platform Modules und die BitLocker Laufwerksverschlüsselung von Microsoft. Technische Vorkehrungen sind in Unternehmen aber von strengen Sicherheitsrichtlinien zu ergänzen.

Empfehlungen

Aufgrund der Ergebnisse des Security Intelligence Reports ruft Microsoft alle Beteiligten auf, weiterhin an der Entwicklung von Innovationen zum Schutz der Nutzer vor Online-Kriminellen zusammenzuarbeiten. Unternehmen und Privatnutzer sollten anhand der Richtlinien im Report ihre Sicherheitsvorkehrungen prüfen und verbessern. Dazu gehören die Nutzung von Microsoft Update, automatische Aktualisierungen von Anwendungen und Sicherheitsprogrammen bekannter Anbieter aus vertrauenswürdigen Quellen, Nichtöffnen von Anhängen in Mails oder Instant Messages von unbekannten Absendern, strenge Sicherheitsvorkehrungen bei mobilen Datenträgern sowie für Unternehmen die Nutzung des Microsoft Security Assessment Tools (MSAT) und die Regulierung von Remote Management Software.

 

Danke :)

29 Apr

Ich danke für 900 Kommentare und fast 400 Posts (hier geht der Dank an mich ;)). Außerdem sind die Besucherzahlen auch nicht zu verachten, wenn auch noch stark schwankend, aber das schadet ja erstmal nicht, solange sie (grob) kontinuierlich steigen ;).

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We Didn’t Start the Flame War

28 Apr

Ein “nettes” Video über das Web 2.0… Bildet euch eure Meinung ;).

 

Abzocke im Internet: Auf keinen Fall zahlen

28 Apr

Wer im Internet Opfer von Abzockern wurde, sollte auf keinen Fall zahlen. Dies rät der Computer-Informationsdienst “Das PC-Anwender-Handbuch” aus dem Fachverlag für Computerwissen. Selbst wenn mit einem Inkassobüro gedroht wird, sollte man gelassen bleiben, so Nico Reiners vom Institut für Rechtsinformatik der Leibniz-Universität Hannover gegenüber dem Info-Dienst.

In jüngster Zeit täuschen Betrüger auf Webseiten einen Virenalarm vor und bieten kostenlose Vollversionen renommierter Schutzprogramme an. Man müsse nur seine persönlichen Daten eingeben. Was der arglose User nicht bemerkt: Er geht nach Lesart der Abzocker einen ein- bis zweijährigen Abo-Vertrag für nicht selten mehrere hundert Euro ein. Dafür erhalte er aber keine einzige Vollversion, sondern bekomme nur den Zugriff auf so genannte Trial-Versionen, die von den Herstellern selbst ohnehin kostenlos abgerufen werden können.

Wer in eine solche Abo-Falle getappt ist, sollte sich auch vor der Androhung eines Schufa-Eintrags oder einer Klage nicht schrecken lassen. “Zum einen ist ein Schufa-Eintrag nicht ohne weiteres möglich. Zum anderen haben die Abofallen-Betreiber in Wirklichkeit kein Interesse an einer Klage, da sie fürchten zu verlieren”, so der Jurist gegenüber dem Informationsdienst.