Archiv für Mai, 2009

Deutsche Gerichte nutzen Google und Wikipedia

31 Mai

Wie aktuell im Datenschutz-Blog zu lesen ist, verwenden deutsche Gerichte gerne Google und Co. um Urteile zu fällen oder Standpunkte zu untermauern.

Beispiel:

  • LSG NRW (L 6 SB 161/08) nutzte Google-Maps zur Feststellung einer Entfernung
  • Das Sozialgericht Dortmund (S 22 AS 32/06) hat mittels Google nachgeschlagen, welchen Seitentitel eine Webseite hat und damit auf die Tatsache eines bestimmten Handels geschlossen
  • Das Vg Gelsenkirchen (11 L 3001/02) nutzte Google, um festzustellen, dass ein bestimmter Begriff einmalig genutzt wird
  • Das OLG Köln ( 6 U 17/02) hat mit Google geprüft, dass ein bestimmter Begriff “verwässert” sei (es ging um Markenschutz)

Das sind nur einige Beispiele, mehr im Datenschutz-Blog. Ich finde es durchaus fragwürdig ob man mit Google korrekte Ergebnisse findet, die ein Urteil rechtfertigen oder dessen Herbeiführung unterstützen können. Wenn man sich vor allem als SEO diese Frage stellt kann man damit schon Schabernack treiben. Vor allem wenn man bedenkt wie lange solche Verfahren manchmal dauern können, in der Zeit kann man die Google Ergebnisse schön manipulieren…

 

First!

31 Mai

Jeder kennt sie, die “First!” Posts und Kommentare unter Videos und ähnlichem Zeugs auf YouTube oder diversen Fun-Seiten. Hier mal eine nette Zusammenstellung einiger “First!”s der menschlichen Geschichte.

 

Facebook erneut im Visier der Online-Kriminellen

30 Mai

Neue Varianten des Wurms Boface.BJ verbreiten sich über das soziale Netzwerk.

Erneut ist Facebook in die Zielscheibe eines massiven Internet-Angriffs gerückt: Die Experten der Sicherheitslabore von Panda Security entdeckten 56 neue Varianten der Wurm-Familie Boface. Jede einzelne dieser neuen Versionen ist speziell darauf ausgerichtet, sich gezielt über Facebook zu verbreiten. Infiziert der Wurm auf diesem Weg einen Computer, lädt er falsche Antiviren-Software herunter.

Der Boface-Wurm nutzt die gängigen Verbreitungsmethoden wie E-Mail-Anhänge, Downloads, FTP-Datentransfer oder Datentausch um in den Computer einzudringen. Gelingt ihm dies, bleibt er zunächst einmal inaktiv und unbemerkt. Erst beim Öffnen des Facebook-Accounts tritt Boface in Aktion. Er benötigt nun rund vier Stunden, um unter dem Namen des jeweiligen Nutzers interessante Nachrichten inklusive Link an das gesamte Freunde-Netzwerk zu versenden.

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Wer den Link anklickt, gerät auf eine manipulierte YouTube-Seite (“YuoTube“), die ein Video zum Download anbietet. Dafür muss allerdings erst ein vermeintliches Programm-Update heruntergeladen werden. Tatsächlich wird beim Download aber eine gefälschte Antiviren-Software installiert. Sie gibt vor, Viren auf dem System zu erkennen und rät zum Kauf einer Antiviren-Lösung. Im besten Fall freuen sich die Betrüger im nächsten Schritt über Eingabe der Kontodaten und beim Kauf über ein lukratives Geschäft.

Luis Corrons, technischer Direktor der Panda-Sicherheitslabore, hält den Facebook-Angriff für das derzeit profitabelste Geschäft der Internetkriminalität. Er prophezeit einen inflationären Anstieg der Verseuchungen im laufenden Jahr: „Nach Ergebnissen unseres Online-Virenscanners ActiveScan konnten wir seit August vergangenen Jahres eine einprozentige Infektionsrate feststellen. Stellt man diese den über 200 Millionen Facebook-Usern gegenüber, könnten mindestens 2 Millionen PCs der Community-Mitglieder betroffen sein. Wir rechnen mit einem vierteljährlichen Anstieg der Infektionen um 100 Prozent.“

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Ernie, Schlemihl und das Stop-Schild

30 Mai

Ohne Worte…

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Ich bin Beta-Tester für Kaspersky

29 Mai

Ich wurde vor einigen Wochen angesprochen, ob ich mich nicht als Beta-Tester für die neue Anti-Viren-Software (Internet Security 2010) von Kaspersky zur Verfügung stellen wollte. Da sowas ja auch ein bisschen Spass macht und ich die Software vor allen anderen nutzen kann, habe ich natürlich Ja gesagt :). Heute kam dann das Paket mit der Post, in welchem die weiteren Informationen dazu standen. Unter anderem gab es auch ein T-Shirt (welches mir zu klein ist ;)) und ein Bildband über Kamtschatka.

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Ich werde mir jetzt also mal die Testversion herunterladen und das Testen beginnen, in 1-2 Wochen seht ihr hier dann das Ergebnis :).