Über den Einsatz von Translation-Management-Systemen zur Steigerung Ihrer Leistungsproduktivität am Beispiel XTM

Viele Websites und webbasierte Unternehmen nutzen mittlerweile die Vorteile, die der Einsatz von Extensible Markup Languages (XML, erweiterbare Auszeichnungssprache) zum Kodieren ihrer Dokumente bietet. XML gilt mittlerweile als das beste Format zum Verfassen fachspezifischer Dokumente.

Gleichzeitig versäumen es jedoch viele Unternehmen, die XML-Elemente zu nutzen, die das Lokalisieren und Übersetzen ihrer Inhalte erleichtern, und dies kann betriebswirtschaftlich eine wichtige Frage für solche Unternehmen sein, die über mehrere Sprachräume hinweg operieren.

Translation-Management-Systeme (TMS) machen sich die Trennung von Form und Inhalt durch XML zunutze, um den Prozess der Übersetzung von einer Sprache in eine andere sowie die Konvertierung unterschiedlicher Dateiformate wesentlich zu vereinfachen. Ein solches TMS ist das webbasierte Übersetzungstool XTM (XML Text-based Memory – textbasierte Speicherung), das von XML-INTL entwickelt wurde und die unmittelbare Kommunikation zwischen Übersetzungsauftraggebern und Übersetzungsanbietern ermöglicht.

XTM ist eine hochentwickelte Maschinenübersetzung, die sowohl mehreren Übersetzern und Korrekturlesern die Gelegenheit bietet, zugleich an einem Projekt zu arbeiten, als auch die Überwachung von Projekten in Echtzeit sowie die Nutzung der Leistungsfähigkeit eines ständig anwachsenden Übersetzungsarchivs (Translation Memory, TM) zum automatischen Übersetzen von Abschnitten eines Textes ermöglicht.

Wenn Ihr Unternehmen einen großen Bedarf an Übersetzungen vieler Dokumente hat, was auf beinah alle modernen, internationalen Unternehmen zutrifft, steigert die Integration eines solchen TMS, zum Beispiel XTM, in Ihren Übersetzungsprozess Ihre Produktivität. Es folgen ein paar Tipps des XML-INTL-Gründers Andrzej Zydroń dazu, wie man im Einzelnen seine Arbeitsabläufe optimieren kann.

Integration und automatisierte Arbeitsabläufe reduzieren die für die Projektleitung benötigte Zeit

TMS, wie XTM, die auf offenen Standards und einer offenen Architektur basieren, können einfach in jedes andere TMS integriert werden, wodurch Ihre Arbeitsabläufe komplett automatisiert werden können und Sie viel von der für die Projektleitung benötigten Zeit einsparen.

Die Durchführung einer Übersetzung erfordert nicht länger das Hin- und Herschicken verschiedener Versionen von Dokumenten per E-Mail, vielmehr lassen sich Dokumente hochladen und Dateiformate automatisch konvertieren. Die Übersetzer werden im Anschluss mittels Sofortnachricht über das neue Projekt informiert, und Sie können den Verlauf der Übersetzung in Echtzeit überwachen und gegebenenfalls notwendige Änderungen am Dokument vornehmen. Fertige Übersetzungen werden dann wieder in Ihr System hochgeladen, woraufhin Sie per Sofortnachricht informiert werden.

Sätze mit identischem Kontext (In-context Matches)

Das Translation Memory von XTM reduziert den Arbeitsumfang eines Übersetzungsprojekts erheblich. Dokumente werden automatisch nach solchen Begriffen und Redewendungen durchsucht, die genaue Übereinstimmungen mit identischem Kontext oder sog. Fuzzy-Matches sind. Die entsprechenden Abschnitte des Textes werden daraufhin gegen die passenden Übersetzungen ausgetauscht.

Stellen Sie sich diesen Vorgang in etwa so vor, als würden Sie Ihr Dokument mithilfe eines maschinellen Übersetzungstools, wie beispielsweise Google Translate, übersetzen und im Anschluss diese Übersetzung einem professionellen Übersetzer und Korrekturleser zum Füllen der Lücken und Überarbeiten der Qualität anvertrauen – mit dem Unterschied, dass Ihr Translation Memory speziell darauf programmiert ist, genau die Terminologie zu erkennen und anzuwenden, die innerhalb Ihres Unternehmens und in Ihrer Branche verwendet wird.

TMs werden außerdem mit jedem aufeinanderfolgenden Projekt effizienter, da der letzte Schritt jedes Projekts darin besteht, das neue, aktualisierte Translation Memory online zu speichern, damit es für spätere Projekte genutzt werden kann.

Filterung von Dateiformaten

XML behebt das Kopfzerbrechen, das durch das Konvertieren eines Dateiformats in ein anderes entstehen kann, indem sämtliche Dateien automatisch in XML konvertiert und anschließend einfach wieder in irgendein anderes Format zurückkonvertiert werden können. So können Sie zu übersetzende Dokumente als Word-, Excel-, PDF-, InDesign-Dokument – oder was immer Sie benötigen – einreichen und erhalten die Übersetzung in jedem beliebigen Dateiformat zurück, ganz nach Ihren Wünschen. Diese Funktionsweise kommt vor allem bei schwer zu konvertierenden Dateiformaten, zum Beispiel PDF, voll zur Geltung und kann die von Ihnen aufgewendete Zeit um ein Erhebliches verkürzen.

OAXAL

Dank der erweiterbaren Beschaffenheit und rigorosen Syntax hat XML außerdem für eine neue Art und Weise der Organisation, Umwandlung und Wiederverwendung bestehender Dokumente gesorgt. Sie wird als Open Architecture for XML Authoring and Localisation (OAXAL) bezeichnet und ist ein offizieller Standard von OASIS, einer internationalen Organisation, die für etliche IT-bezogene Standards verantwortlich zeichnet.

OAXAL – die Basis für XTM – beruht vollständig auf offenen Standards, d.h.: Kunden sind in keiner Weise in eine gesetzlich geschützte Technologie eingebunden und behalten die vollständige Kontrolle über ihre übersetzten Dokumente sowie die TMs.

Das bedeutet für Sie, dass Sie nie wieder Zeit verschwenden, denn die ganze Zeit, die Sie in die Übersetzung der Dokumente investieren, investieren Sie zugleich in Ihren zukünftigen Übersetzungsbedarf. Selbst wenn Sie sich dazu entschließen sollten, zu einer anderen Technologie zu wechseln, geht nichts von all dem angesammelten Wissen verloren. Dank der einfachen Integration in jede bestehende, industriegerechte Übersetzungstechnologie, der automatischen Konvertierung sämtlicher Dateiformate, der Einbeziehung von Terminologie-Listen, der Überprüfung der Qualitätskontrolle und der Ermöglichung browserbasierter Übersetzung, durch die Übersetzer in der ganzen Welt gemeinsam und zugleich an einem Projekt arbeiten können, erweist sich XTM als effizientes und einfach anzuwendendes TMS, das die betriebswirtschaftliche Effizienz aller Unternehmen mit Übersetzungsbedarf verbessert und darüber hinaus, abhängig von den Kosten bestehender Übersetzungstechnologien, bares Geld spart.

Über den Autor
Christian Arno ist der Gründer von Lingo24, einem internationalen Übersetzungsunternehmen, das auf vier Kontinenten tätig ist und XTM-Maschinenübersetzungen in seine Haupttechnologien integriert hat.

CloudCamp 2010 in Hamburg

(Hamburg, 23. Juli) Es ist soweit! Am 17. September findet das weltweit bekannte CloudCamp erstmalig in Hamburg und für 2010 einmalig in Deutschland statt.

CloudCamps leben im Gegensatz zu gewöhnlichen Konferenzen von ihren Teilnehmern. Sie dienen dazu, einen Erfahrungsaustausch zu Cloud Computing Technologien zu ermöglichen und Ideen miteinander zu teilen. In offenen Diskussionen kann jeder seine Gedanken über die Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Cloud Computing der Teilnehmerschaft – die aus Endanwendern, IT-Profis, IT-Entscheidern und Anbietern besteht – frei mitteilen.

Die Veranstalter des CloudCamp Hamburg, René Büst und Björn Böttcher, erwarten hochkarätige Referenten u.a. aus Unternehmen wie ScaleUp Technologies und T-Systems, die aufzeigen werden, welche Anwendungsbereiche Cloud Computing für Unternehmen hat und wie aktuelle Adaptionsmöglichkeiten aussehen.

Weiterhin sind viele interessante Vorträge aus den Bereichen Business Benefit, Infrastructure Services, Security & Data Privacy, sowie Open Source und Cloud Science im Angebot.

Das CloudCamp Hamburg findet am 17. September 2010 in der Universität Hamburg (ESA W/O 221), Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg statt. Beginn ist um 17:00 Uhr.
Für die kostenlose Teilnahme ist eine Registrierung unter http://cloudcamphamburg-2010.eventbrite.com notwendig! Alle weiteren Informationen können auf der Webseite des CloudCamp Hamburg unter http://www.cloudcamp-hamburg.de abgerufen werden.