Kategorie-Archiv: Internet

Einen eigenen Webshop einrichten

Wer früher einen eigenen Shop eröffnen wollte brauchte Zeit, Geld und Durchhaltevermögen. Es dauert seine Zeit bis man eine geeignete Location gefunden hat, und den Laden dann soweit fertig hat, dass man auf Kunden warten konnte. Die Einrichtung des Ladens kann schon recht teuer sein, und die Ware, die man verkaufen möchte kostet ja auch Geld. Man braucht Angestellte, wenn man nicht selbst rund um die Uhr im Laden stehen will. Das kostet auch wieder Zeit und Geld. Und dann ist man immer davon abhängig, dass auch tatsächlich Kunden in den Laden kommen. Summa summarum ist es nicht einfach einen Laden zu eröffnen. Bei Onlineshops sieht das schon wieder etwas anders aus.

Kosten Ladenlokal

  • Einrichtung > 20.000 Euro
  • Miete > 1.000 Euro pro Monat
  • Ware
  • Mitarbeiter
  • Werbung

Onlineshop eröffnen

Das Einrichten eines Onlineshops geht relativ schnell vonstatten, und ist auch nicht sehr teuer. Man braucht einen Webserver und die geeignete Software. Beim Webserver muss man nicht mit allzu hohen Kosten rechnen. Für den Anfang tut es ein Webhostingpaket, und wenn man dann eine höhere Zahl an Besuchern hat kann man gegebenenfalls auf einen eigenen dedizierten Server umziehen. Als Software bietet sich das kostenlose WordPress an. Dieses Content Management System ist die Basis für Ihren Shop. Dann brauchen Sie noch einen guten Namen für den Shop.

Kosten Onlineshop

  • Domainname < 12 Euro im Jahr
  • Hosting ±10 Euro im Monat oder Server ab 50 Euro im Monat
  • WordPress kostenlos
  • WordPress Theme < 100 Euro
  • ggf. Shopplugin – Werbung
  • Ware
  • Mitarbeiter

Man sieht, dass man einen Onlineshop wesentlich günstiger eröffnen kann als ein Ladenlokal vor Ort. Man muss nicht so viel Geld in Ware investieren, da man die schnell nachbestellen kann, oder man setzt gleich auf Dropshipping. Mitarbeiter kann man stundenweise als Freelancer beschäftigen. Lediglich die Onlinewerbung kann unter Umständen teuer werden. Das kommt etwas auf das Geschäftsmodell an.

Domainwahl

Beim Namen haben Sie mehrere Möglichkeiten. Sie können versuchen die Produktbezeichnung in Kombination mit -shop oder -online zu registrieren. Also so etwas wie produktgattung-online.de. Wenn es da keine guten Kombinationen mehr, weil schon alles besetzt ist sollten Sie versuchen einen Phantasienamen zu kreieren. Der Produktname sollte aber in diesem Begriff enthalten sein, damit ein potentieller Besucher, der nur die URL sieht zumindest erahnen kann worum es geht. Für den deutschsprachigen Raum bietet sich eine .de-Domain an – wenn Sie auch ins Ausland verkaufen ist eine .com-Domain vielleicht besser.

Shopsoftware

Die Basissoftware, also WordPress, ist zunächst einmal kostenlos. Allerdings kommt man damit nicht weit, wenn man einen Shop einrichten will. Hier gibt es aber spezielle Themes und Plugins, mit denen man eine Website mit WordPress zu einem respektablen Shops umfunktionieren kann. Was die ShopThemes/Plugins leisten sollten, und welche gut geeignet sind kann man bei WP-Ratgeber gut nachlesen. Die Preise für Theme und Plugin liegen zwischen Null und unter 200 Euro. das hängt etwas davon ab mit welchen Plugins man arbeiten möchte.

Webserver

Die Preise für ein Webhostingpaket sind recht unterschiedlich und liegen zwischen einem Euro und 30 Euro. Hier kann man davon ausgehen, dass bei günstigen Angeboten man allerdings auch recht wenig Power erhält, da auf einem Server dann tausende andere Domains liegen. Hier sollte man nicht zu sparsam sein. Der Webserver benötigt eine Datenbank und PHP. Mit einem Paket für 10 Euro im Monat ist man fürs erste sicher gut bedient. Wer viele Kunden erwartet und nicht so aufs Geld schauen muss kann sich auch gleich einen Dedicated Server nehmen. Die Preise liegen bei 50 bis 200 Euro, wobei es auch noch teurere Server gibt. Mehr Informationen zum Thema Managed Server gibt es beim Tipps-Archiv. Ein Server im unteren Preis-Bereich ist aber mehr als ausreichend, da das pure Ausliefern von Websites für einen Server kein großes Problem darstellt.

Fazit

Wie schon Sascha Lobo in seinem Buch Wir nennen es Arbeit recht gut beschreibt, hat es durch das Internet einen Wandel in der Gesellschaft gegeben, weil jeder plötzlich alles machen kann. Und so tun sich für jeden ungeahnte Möglichkeiten auf, und das zu überschaubaren Kosten.

Was ist bei der Auswahl eines Webhosters zu beachten?

Wenn der eigene Webauftritt geplant wird ist die Auswahl vom Webhoster eine der wichtigsten Entscheidungen. Die Zahl der Webhoster steigt unaufhörlich und aus der Vielzahl die richtige Wahl zu treffen ist nicht einfach. Dabei sollte das Augenmerk nicht nur auf den günstigsten Preis gerichtet werden. Wichtig ist, dass der Webhoster zuverlässig ist, denn nur dann ist der Erfolg einer Webseite zumindest teilweise gewährleistet. Weiterlesen

Onlineshops und Landingpages: ja, nein vielleicht?

Auf der Webseite conversionboosting.com gibt es aktuell eine schöne Infografik zum Thema “Was gehört auf Landingpages von Online-Shops?”. Dabei wird recht detailliert auf die verschiedenen Quellen der Besucherströme eingegangen. Ebenso gibt die Grafik Tipps, wann eine separate Landingpage sinnvoll ist und wann nicht. Solltet ihr Betreiber eines Onlineshops sein, schaut euch die Grafik auf jeden Fall ein mal an!

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Klare Identität dank neuer Domainendungen

Es ist wahrhaft keine Neuigkeit, dass schon seit einiger Zeit kaum noch kurze, einprägsame Adressen unter den generischen Domainendungen verfügbar sind, was vor allem die Gründer neuer Firmen und Online-Shops vor große Probleme stellt.
Einerseits soll der Adressname so aussagekräftig wie möglich sowie kurz und einprägsam gewählt werden, sodass sich die zukünftigen Kunden möglichst leicht daran erinnern können. Auf der anderen Seite ist ein großer Teil der aussagekräftigen, deutlichen Domainadressen jedoch bereits an Konkurrenzunternehmen vergeben. Und die eigene potentielle Kundschaft buchstäblich zur Konkurrenz zu schicken, weil deren Homepage eindeutiger benannt ist, gehört wohl zu den schlimmsten Befürchtungen eines Firmengründers.

Ausweg dank neuer Top-Level-Domains

Um diesem Missstand entgegenzuwirken, werden bereits seit Ende 2013 schrittweise neue Domainendungen eingeführt, die vorher in einem umfangreichen Bewerbungsverfahren geprüft und genehmigt wurden. Zu diesen neuen Endungen gehören beispielsweise

  • kommerzielle wie .shop, .club, .hotel,
  • geographische wie .hamburg, .bayern, .world,
  • informationstechnologische wie .app, .news, .web,
  • aber auch spezifische Bezeichnungen wie .wine, .coach, .party, oder .family.

Die Domains sind zwar noch nicht endgültig eingeführt und in Betrieb genommen, können aber bereits reserviert werden, was bei 1und1 ohne Probleme geht. Es ist also ratsam, sich so schnell wie möglich die beste Top-Level-Domain für die eigenen Bedürfnisse zu überlegen und zuzuschlagen, bevor die Konkurrenz es tut.

Vorteile und Hinweise für Unternehmen

Es ist natürlich offensichtlich, wie viel besser sich die Domainnamen mit den oben erwähnten Endungen gestalten lassen. Schließlich muss der eigentliche Charakter der Homepage, also ob es sich um einen Shop oder eine private Seite, um einen Reiseblog oder den Anbieter von geführten Touren handelt, nicht mehr zusätzlich darin untergebracht werden.
Ein gut gewählter Domainname kann so dazu beitragen, dass das Unternehmen besonders gut von potentiellen Kunden gefunden wird und auf den vorderen Plätzen in der Suchmaschinensuche auftaucht. An dieser Stelle sollte man auch die Fehlerquote durch Tippfehler oder falsche Endungen in Betracht ziehen. Falls man diese als besonders hoch erachtet, kann man auch die jeweiligen Domainnamen zusätzlich zur eigentlichen Hauptdomain registrieren, um auch die Kunden, die fehlerhafte URLS besuchen, auf seine Homepage führen zu können.

Webseiten-Monitoring, kostenlos mit seo-report.de

„INTERNAL SERVER ERROR“ Bei einem zufälligen Besuch der eigenen Webseite diese Fehlermeldung zu Lesen, ist für jeden Betreiber eine Horrorvorstellung. Wieso ist meine Seite nicht erreichbar? Seit wann besteht das Problem? Fragen über Fragen und dennoch sollte zunächst nach der Ursache der Nichtverfügbarkeit gesucht werden.

Die Lösung

Ein solches Szenario ist vermeidbar. Die Lösung ist eine automatisierte Überwachung der eigenen Domains in regelmäßigen Intervallen. Beim kostenfreien Service von SEO-Report.de wird beispielweise aller 10 Minuten der HTTP-Statuscode und die Antwortzeit des Servers überprüft. Sollte bei einem der zurückgelieferten Messwerte der Verdacht entstehen, dass die Webseite eventuell nicht verfügbar sein könnte, wird automatisch eine Benachrichtigungsemail gesendet. Der Systemadministrator ist dann sofort informiert und kann schnellstmöglich dafür sorgen, dass das Problem behoben wird.

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Gründe für Nichtverfügbarkeit

Gründe für die Nichtverfügbarkeit von Webseiten gibt es einige. Häufig führen Fehlkonfigurationen auf Serverseite oder bei Webanwendungen (z.B. bei CMS-Systemen) zu Problemen. Auch Updates oder Erweiterungen können zu Verfügbarkeitsproblemen führen. Hinzu kommt eine in den letzten Jahren immer häufiger gewordene Form des Angriffs von Webseiten. Dabei ist von DDOS-Attacken die Rede. Hier wird durch eine hohe Anzahl an parallelen Anfragen an einen Server für eine Überlastung der Infrastruktur gesorgt. Der Server „geht in die Knie“ und die Webseite ist nicht mehr verfügbar, bis der Angriff beendet wird. Dies sind nur drei der vielen möglichen Ursachen für eine Nichtverfügbarkeit.

Für wen eignet sich ein Website Monitoring?

Ein Website Monitoring ist jedem zu empfehlen, der eine kommerzielle Webseite betreibt. Dabei seien an erster Stelle Online-Shops genannt, die mit massiven Umsatzeinbußen zu kämpfen haben, wenn die eigene Seite offline ist.

Doch auch Firmenwebseiten sollten überwacht werden. So stellt man sicher, dass die eigene Webseite immer verfügbar ist, wenn sich Kunden und Partner über das Unternehmen informieren möchten.

Problematisch ist bei einer längerer Nichtverfügbarkeit neben den Umsatzeinbußen auch der negative Einfluss auf das Suchmaschinenranking. Ist eine Webseite mehrere Tage nicht verfügbar, drohen in der Regel Sichtbarkeitsverluste in den Suchmaschinen. Der Grund liegt auf der Hand: Suchmaschinen möchten den Suchenden die besten und relevantesten Ergebnisse liefern. Eine nicht verfügbare Webseite, die nur eine Fehlermeldung anzeigt, ist dafür denkbar ungeeignet.