Tag: Bildschirm

Hilfe, mein Computer piept… oder spukt komische Meldungen aus…

20 Jan

BIOS POSTNein, nicht meiner, aber so oder so ähnlich sind sicher die Ausrufe einiger User wenn ihr geliebter PC nicht mehr korrekt hochfährt und der Bildschirm schwarz bleibt. Meistens spukt der Computer dann jedoch noch diverse Piep-Töne aus, diese werden vom BIOS (Basic Input/Output System) erzeugt und während des POST (Power-on-self-test) ausgegeben. Je nach BIOS Hersteller (AMI, Award, Phoenix, Dell, etc.) bedeuten die Codes etwas verschiedenes. Auf jeden Fall helfen sie aber bei der Fehlersuche! Daher sollte man gut hinhören und sich die Tonfolge am Besten auch notieren. Piept der PC in regelmäßigen Abständen das Gleiche, wiederholt er sich nur, bis man das Problem eben löst. Meistens liegt es dann an der Hardware, das heißt es kann zum Beispiel eine lockere Grafikarte oder ein nicht korrekt sitzender Speicherriegel dafür verantwortlich sein. Daher gibt es hier jetzt mal eine Übersicht über die gängigsten Fehlercodes die als Piepton ausgegeben werden (die Fehler sollten dann mit Google gesucht und behoben werden).

AMI-BIOS

1x kurz: RAM defekt oder sitzt nicht richtig in der Halterung
1x lang: POST war erfolgreich
1x Dauerton: Netzteilfehler
1x lang, 1x kurz: Hauptplatinenfehler
1x lang, 2x kurz: Grafikkartenfehler Video-ROM-BIOS – Checksumme falsch
1x lang, 3x kurz: Videofehler, defekter RAM-DAC
1x lang, 4x kurz: Timer-Baustein defekt
1x lang, 5x kurz: Prozessorfehler
1x lang, 6x kurz: Tastatur-Controller fehlerhaft
1x lang, 7x kurz: Virtual-Mode Probleme
1x lang, 8x kurz: Fehler im Videospeicher
1x lang, 9x kurz: ROM-BIOS Page Rankingprüfsummenfehler
1x lang (hoch), 1x lang (tief): Prozessorfehler
2x kurz: Parity Error
2x kurz, 1x lang: Grafikartenkontakt nicht ok
2x lang, 2x kurz: Videofehler
3x kurz: Base 64K RAM Failure
3x kurz, 3x lang, 3x kurz: Arbeitsspeicher defekt
4x kurz: System Timer Fehler
5x kurz: Prozessor Fehler
6x kurz: Gate-A20-Fehler – deutet meist auf eine defekte Tastatur hin
7x kurz: Virtual Mode Exception Error
8x kurz: Grafikkarte defekt oder sitzt nicht richtig im Slot
9x kurz: ROM BIOS Checksum Failure
10x kurz: CMOS Shutdown Register Read/Write Error
11x kurz: Checksummen-Error. Prüfen Sie die Batterie des Motherboards

Award-BIOS

1x kurz: Alles Ok
1x lang: Fehler des Arbeitsspeichers, Module sitzen nicht richtig in den Halterungen des Motherboards
1x lang, 2x kurz: Grafikkarte fehlerhaft oder defekt
1x lang, 3x kurz: Tastatur defekt oder nicht angeschlossen (ab BIOS-Version 4.5 deutet dies auf einen Grafikkartenfehler hin)
3x lang: Fehler im Tastatur-Interface (3270)
1x Dauerton: Arbeitsspeicher oder Grafikkarte nicht gefunden
Wiederholt kurz: Problem mit der Stromversorgung des Motherboards
Sirenenton: Lüfter ausgefallen oder Lüfter hat keine Rotationsabfrage bzw. ist nicht angeschlossen
Sporadischer Ping-Pong-Beepton: Spannung der CPU ist für diese CPU nicht korrekt, CPU Lüfter schwankt sehr stark

Phoenix-BIOS

1x-1x-4x: BIOS fehlerhaft
1x-2x-1x: Hauptplatine defekt
1x-3x-1x: Problem mit dem Arbeitsspeicher, Module sitzen nicht richtig in der Halterung
3x-1x-1x: Defekte Hauptplatine
3x-3x-4x: Grafikkarte defekt oder sitzt nicht richtig in der Halterung
1x-2x-2x-3x: BIOS Checksumme falsch
1x-2x-3x-1x: Fehler im Timer-Baustein
1x-2x-3x-3x: Fehler im DMA-Controller
1x-3x-1x-1x: Test DRAM Refresh
1x-3x-1x-3x: Test 8742 Tastatur-Controller
1x-3x-3x-1x: Fehler im RAM
1x-3x-4x-1x: RAM Fehler an Adresse x
1x-3x-4x-3x: RAM Fehler bei Datenbit x, beim niedrigsten Bit des Speicher-Bus
1x-4x-1x-1x: RAM Fehler bei Datenbit x, beim höchsten Bit des Speicher-Bus
1x-4x-2x-1x: CMOS-Fehler
2x-1x-2x-3x: ROM Copyright ist fehlerhaft
2x-2x-3x-1x: Unerwarteter Interrupt

DELL Poweredge Server

1x-1x-2x: CPU-Registertestfehler
1x-1x-3x: CMOS-Schreib-/Lesefehler; fehlerhafte Systemplatine
1x-1x-4x: BIOS-Fehler
1x-2x-1x: Fehler des programmierbaren Intervallzeitgebers; fehlerhafte Systemplatine
1x-2x-2x: DMA-Initialisierungsfehler
1x-2x-3x: Schreib-/Lesefehler des DMA-Seitenregisters
1x-3x-1x: Fehler bei der Überprüfung des Hauptspeicher-Refreshs
1x-3x-2x: Kein Speicher installiert
1x-3x-3x: Chip- oder Datenzeilenfehler in den ersten 64 KB des Hauptspeichers
1x-3x-4x: Binärlogikfehler in den ersten 64 KB des Hauptspeichers
1x-4x-1x: Adresszeilenfehler in den ersten 64 KB des Hauptspeichers
1x-4x-2x: Paritätsfehler in den ersten 64 KB des Hauptspeichers
1x-4x-3x: Testfehler beim ausfallsicheren Zeitgeber
1x-4x-4x: Testfehler der Software-NMI-Schnittstelle
2x-1x-1x bis 2x-4x-4x: Bitfehler in den ersten 64 KB des Hauptspeichers
3x-1x-1x: Slave-DMA-Registerfehler
3x-1x-2x: Master-DMA-Registerfehler
3x-1x-3x: Master-Interruptmaskenregister-Fehler
3x-1x-4x: Slave-Interruptmaskenregister-Fehler
3x-2x-2x: Fehler beim Laden des Interrupt-Vektors
3x-2x-4x: Fehler beim Tastaturcontroller-Test
3x-3x-1x: CMOS-Fehler
3x-3x-2x: Fehler bei der Systemkonfigurationsüberprüfung
3x-3x-3x: Tastaturcontroller nicht erkannt
3x-3x-4x: Grafikspeicher-Testfehler
3x-4x-1x: Bildschirminitialisierungsfehler
3x-4x-2x: Bildschirmrücklauf-Testfehler
3x-4x-3x: Grafik-ROM-Suchfehler

Nachtrag: kurz sowie lang sind relativ, das heißt man kann hier keine Zeitspanne in Sekunden oder Ähnlichem angeben, kurz ist immer der Ton, der der kürzere der (beiden) Töne ist, das heißt also wenn man zwei unterschiedlich lange Töne hören kann weiß man automatisch welcher der Lange ist. Bei immer gleich langen Tönen sind es meistens kurze Töne, wenn sie jedoch wirklich lang erscheinen sind es logischerweise lange Töne ;).

Zusatz – Lesbare Fehlermeldungen

Zusätzlich biete ich hier noch eine kleine Übersicht über lesbare Fehlercodes die während des Bootens auftreten können:

C-MOS-Battery HAS FAILED: Die kleine Batterie auf dem Mainboard, die die Spannungsversorgung zum Puffern der C-MOS Daten liefert, ist defekt oder leer.

C-MOS CHECKSUM ERROR: Beim POST-Test des BIOS werden unter anderem auch die Inhalte des C-MOS-Speichers geprüft. Danach werden die Daten gelesen und die Hardware des Rechners mit den vorgefundenen Daten programmiert. Während dieser Programmierung wird eine Quersumme zur Kontrolle errechnet, stimmt diese nicht mit den gespeichert Werten überein, so kommt es zu dieser Fehlermeldung.

DISK BOOT FAILLURE, INSERT SYSTEM DISK AND PRESS ENTER: Diese Fehler taucht immer dann auf, wenn der Computer gebootet wird aber bei diesem Vorgang kein startfähiges System vorfindet. Dies kann sowohl die Festplatten als auch Disketten und CD-Rom Laufwerke betreffen.

DISKETTE DRIVERS OR TYPES MISMATCH ERROR – RUN SETUP: Ein seltener Fehler, aber er kommt auch vor. Es bedeutet soviel wie falsche Einstellungen für die Festplatten- oder Disketten- Laufwerke.

ERROR ENCOUNTERED INITIALIZING HARD DRIVE: Dieser Fehler betrifft die Festplatte/-n. Hier sind die physikalischen Werte, die man im BIOS einstellen kann, nicht richtig eingestellt. Sollten diese jedoch stimmen, so bleibt noch die Möglichkeit, mal denn Rechner aufzuschrauben und die Anschlüsse zu prüfen. Es kann durchaus sein, dass ein Kabel nicht richtig sitzt. Ist hier auch alles in Ordnung, dann noch schauen ob der Festplattencontroller richtig im Sockel sitzt.

FLOPPY DISK CONTROLLER ERROR OR NO CONTROLLER PRESENT: Dieser Fehler betrifft nun dass Diskettenlaufwerk. Falsche Einstellungen im BIOS, Kabel locker oder der Controller sitzt nicht richtig.

KEYBOARD ERROR OR NO KEYBOARD PRESENT: Ein typischer Fehler, wenn man vergessen hat, die Tastatur einzustecken. Allerdings kann dieser Fehler auch auftreten, wenn man etwas auf der Tastatur liegen hat, was eine Taste dauerhaft nach unten drückt. Somit wird dann ein Dauersignal gesendet, welches beim POST-Test Störungen auslöst.

MEMORY ADRESS ERROR AT…: Dieser Fehler wird angezeigt, wenn beim Testen des Arbeitsspeichers (RAM) ein Fehler aufgetreten ist. In der Regel wird dieser mit der Adresse des Fehlers im Arbeitsspeicher angezeigt.

MEMORY PARITY ERROR AT…: Hier ist ein Fehler in der Checksumme der RAM-Bausteine aufgetreten. Auch dieser wird in der Regel mit der dazugehörigen Adresse angezeigt.

Bitte meldet mir fehlerhafte Codes oder solche die gänzlich fehlen! Je nach Hersteller und Version unterscheiden sich die Codes erheblich, man muss also wissen wo man suchen muss ;). Um die Probleme zu lösen empfehle ich eine schnelle Suche bei Google.

 

BlackBerry Curve 8900 vorgestellt

13 Nov

Kein großes Geheimnis mehr, aber jetzt offiziel vorgestellt. Das neue BlackBerry Curve 8900 von RIM wurde kürzlich von T-Mobile vorgestellt.

Neben der neuen Gestaltung fällt vor allem der Bildschirm mit 480 × 360 Punkten auf. Das sind noch einmal 40 Zeilen mehr als beim großen Bruder BlackBerry Bold. Von diesem übernimmt der neue Curve auch das Precision Theme mit den neu gezeichneten Icons. Wie auch beim Bold ist das Display selbst bei Sonnenlicht gut ablesbar und profitiert von den höher auflösenden Schriftarten. Vom Vorgänger übernimmt der neue Curve die Tastatur mit leichten Zwischenräumen.

Wie der Bold mit WLAN und GPS-Empfänger ausgestattet, muss der Curve allerdings auf UMTS/HSDPA verzichten und bietet nur den GPRS-Beschleuniger EDGE in Class 10 mit zwei Kanälen in Sende- und vier in Empfangsrichtung. Bei dem typischen Nutzungsverhalten eines BlackBerrys mit der Hintergrundübertragung von E-Mails muss das kein Nachteil sein, da das deutlich kleinere Gerät eine gegenüber dem UMTS-Betrieb des Bold längere Nutzungsdauer mit einer Batterieladung bieten soll. T-Mobile verspricht 400 Stunden Standby oder 240 Minuten Sprechzeit.

Die 3,2-Megapixel-Kamera mit Autofokus leidet unter einer Auslöseverzögerung von immerhin zwei Sekunden und ist damit für Schnappschüsse eher ungeeignet. Legt man eine optionale Speicherkarte mit derzeit bis zu 8 GByte Kapazität in den MicroSD/SDHC-Slot ein, so zeichnet die Kamera wahlweise auch Videos im Format 240 × 180 oder 176 × 144 auf. Der Slot für die Speicherkarte liegt unter dem Batteriedeckel und ist etwas fummelig zu bedienen. Der Akku kann dabei eingesetzt bleiben, sodass das Gerät nicht neu startet.

Insgesammt keine schlechte Darbietung, ich selber werde aber noch auf das hoffentlich bald kommende BlackBerry Storm warten :).

 

Tastatureingaben aus 20 Meter Entfernung auslesen

23 Okt

Das man aus einer gewissen Entfernung problemlos Bildschirmdaten und Funktastaturen auslesen kann sollte jedem bekannt sein. Das ist ja fast schon ein alter Hut mittlerweile.

Zwei Forscher der Security and Cryptography Laboratory (LASEC) an der schweizerischen ETH Lausanne haben nun jedoch Versuche zum Mitlesen von Tastaturanschläge gemacht und dazu Videos veröffentlicht. Das neue, die Tastaturen sind kabelgebunden! Die Übertragung der Daten findet also über das Kabel statt und nicht über unsichere Funkkanäle. Zusätzlich sind sowohl PS/2 als auch USB Tastaturen verwundbar.

In den Versuchen gelang es mit relativ wenig technischem Aufwand die eingegebenen Sätze einer Tastatur in 20 Metern Entfernung mitzuschneiden. Insgesamt soll es vier verschiedene Wege geben, die Daten zu rekonstruieren. Von elf getesteten Tastaturen sollen alle für mindestens einen Weg anfällig sein. Eine Beruhigung gibt es jedoch, der Test fand unter sehr guten Bedingungen statt, die so in der Realität kaum anzutreffen sind. Trotzdem zeigt dieses Beispiel wie Späher ungesehen Daten mitlesen können, und man kann erstmal nichts dagegen tun bzw. merkt es ja noch nicht mal.
Man kann sich natürlich in einen Keller mit Bleiwänden setzen, aber das ist dann doch immer so ungemütlich ;).

Hier jetzt mal die beiden Videos, die im Versuchszeitraum entstanden sind:

 

 

Kostenlose Screenshots deiner Seite (Browser Screenshots)

18 Okt

Wenn man einen vernünftigen Blog betreiben möchte bzw. eine gute Webseite, dann sollte man sich daran gewöhnen das nicht jeder den Firefox oder gar den Internet Explorer nutzt. Ich selber nutze Opera und bin damit mehr als zufrieden. Daher stellt sich die Frage, wie sieht meine eigene Seite in anderen Browsern aus, oder was passiert wenn ein Linux oder Mac User meine Seite betritt? Um diese Fragen zu beantworten kann man einerseits selber diverse Browser installieren und damit seine Seite testen. Sicher die beste aber auch die aufwendigste Variante. Einfacher geht es mit sogenannten Browsershot-Diensten. Diese fertigen auf Wunsch selbstständig Screenshots einer Seite mit verschiedenen Browsern und Betriebssystemen an. Meistens kann man auch weitere Optionen wie JavaScript oder Flash aktivieren/deaktivieren.

Hier mal eine kleine Übersicht der gängigsten Anbieter:

  • Browsrcamp: Hier kann man wie bei iCapture schnell und kostenlos Screenshots mit dem Safari-Browser unter Mac OS X erstellen lassen.
  • IE Web Renderer: Damit kann man Screenshot für Internet Explorer 5.5, 6 und 7 erstellen. Es gibt dabei eine Mixed- und Differenzdarstellung (Überlagerung bzw. nur Anzeige der Unterschiede) für IE 6 und 7. Die Screenshots sind dabei nicht für andere Surfer einsehbar.
  • Browsershots: Dieser kostenlose Screenshot-Generator bietet eine umfassende Auswahlmöglichkeit für die Screenshots: alleine 24 verschiedene Browser von 3 Betriebssystemen; Bildschirmauflösung; Java, JavaScript und Flash ein/aus, etc. Man muss allerdings teilweise viel Geduld mitbringen, bis die Screenshots erzeugt werden.
  • Browsercam: Dies ist ein kommerzieller Service zum Erzeugen von Screenshots, bietet aber einen kostenlosen Testaccount an, der 24 Stunden gültig ist oder max. 200 Screenshots zulässt. Die Geschwindigkeit der Screenshot-Erzeugung ist dabei meist gut (einige Sekunden bis hin zu wenigen Minuten), zudem bietet BrowserCam eine Vielzahl von Browsern der verschiedensten Versionen und Betriebssysteme an.

(Quelle: sw-guide.de)

 

Porno-Knopf fürs Notebook

16 Okt

Der koreanische Hersteller LG hat ein Notebook-Panel vorgestellt, das den Einblickwinkel per Knopfdruck auf 60 Grad reduziert. Damit können beispielsweise Sitznachbarn nicht mehr erkennen, was der Nutzer auf dem Bildschirm sieht.

Standardmässig ist der Winkel auf 175 Grad eingestellt, so dass man von überall aus die Displayinhalte sehen kann. Das Blickschutz-Panel soll zudem den Vorteil haben, dass die Helligkeit des Bildschirms nicht geringer wird, wenn man den Winkel reduziert.

Noch im Oktober will LG nach eigenen Angaben mit der Massenfertigung beginnen. Wann die ersten Rechner mit der neuen Technik auf den Markt kommen, gab das Unternehmen bislang nicht bekannt.