Tag: Deutschland

Kostenlose Adresse in den USA zur Paketweiterleitung nach DE und Co.

19 Jun

Nachdem mein Artikel über die kostenlose Adresse in den USA zur Paketweiterleitung nach Deutschland so gut angekommen ist, hier eine Neuauflage mit neuen aktuellen Anbietern!

ViaAdress (sehr günstig!) – MyUSBongoUSBorderlinx (auch UK Adressen!) – Shipito

Ein riesen Vorteil dieser Anbieter ist, dass viele US-Shops nur innerhalb der USA Pakete verschicken und man als Europäer nur schwer an solche Ware rankommt. Mit diesen “Paketumleitungen” kann man diese dann aber auch außerhalb des Landes zugeschickt bekommen. Sehr praktisch und sicher eine gute Alternative zu der elendigen Sucherei nach einem Shop der auch nach zum Beispiel Deutschland versendet.

Weitere Anbieter gibt es im älteren Artikel: Eigene Adresse in den USA? Paketweiterleitung und weltweiter Versand inklusive!

 

Jörg Tauss erklärt seinen Austritt aus der Piratenpartei

30 Mai

Piratenpartei, Pressemitteilung – Veröffentlicht am 30. Mai 2010

Am heutigen Sonntag hat Jörg Tauss seinen Austritt aus der Piratenpartei Deutschland erklärt. Die Piraten respektieren seine Entscheidung, da er die Partei damit ausdrücklich unterstützen will und bedanken sich für die bisherige Zusammenarbeit.

Seine Beweggründe hat Jörg Tauss nachfolgend erläutert:

Die Piratenpartei ist das wichtigste politische Projekt der letzten Jahre. Keine andere Partei hat die notwendige gesellschaftliche Debatte zum Thema Bürgerrechte stärker aufgemischt als unsere junge, aus Schweden kommende, Bewegung. Auch persönlich bin ich den Piraten zu großem Dank verpflichtet. Sie haben sich trotz aller Anfeindungen als Partei zum Thema Unschuldsvermutung als zentrale Säule des Rechtsstaats bekannt.

Wegen dieser zu erwartenden Anfeindungen hatten wir bereits im Juni 2009 angesichts der gegen mich laufenden Ermittlungen über meinen Parteieintritt ausführlich diskutiert.

Dabei kamen wir gemeinsam zu der Erkenntnis, dass ein MdB Tauss den Piraten vermutlich mehr nützt als schadet. Dies hat sich im Bundestagswahlkampf dann auch bewahrheitet. Zugleich wurden aber seitdem die medialen Angriffe gegen die Piraten “wegen” Tauss immer heftiger.

Mit absoluter Sicherheit wurde auch meine Immunität im Deutschen Bundestag im Herbst 2009 nur deshalb noch schnell aufgehoben, um Einfluss auf die Wahl zu nehmen. Die Weitergabe meiner Prozessakten an den SWR (Report Mainz) und die entsprechende Weiterverbreitung an alle Inlandsredaktionen war ein weiterer Baustein der offensichtlichen Kampagne. Schon damals gab es ein Zusammenspiel von Justizministerien, Staatsanwaltschaft, Immunitätsausschuss und den Medien. Dennoch konnte dies den weiteren Erfolg der Partei nicht stoppen.

Nach meiner Verurteilung stellt sich die Frage nach der Richtigkeit meiner aktiven Mitgliedschaft erneut. Selbstverständlich wäre das Urteil des LG Karlsruhe kein satzungsgemäßer Ausschlussgrund, wie einige Medien spekulieren. Denn ich bin keines Verbrechens (im Sinne des StGB) beschuldigt, das mit mindestens einem Jahr Haft zu ahnden wäre. Insofern sind die Spekulationen schlichter journalistischer Blödsinn.

Dennoch muss ich mir natürlich die politische Frage stellen, ob infolge der zu erwartenden Fortsetzung der medialen Hetzkampagne nach dem Urteil des LG mein Verbleib in der Partei die Piraten eher stärkt oder eher schwächt. Gerade die einhellig “tauss-feindliche” und obrigkeitsstaatlich orientierte Presselandschaft in Baden-Württemberg stärkt meine Vermutung, dass im anstehenden Landtagswahlkampf 2011 (aber auch bei den anderen Landtagswahlkämpfen) meine Mitgliedschaft in der Partei eher kontraproduktiv wäre. Wir müssen an den Infoständen über unsere Inhalte diskutieren können und dürfen nicht durch eine “Tauss-Debatte” gelähmt werden.

Aus diesem Grunde erkläre ich meinen Austritt aus der Partei.

Damit aber kein Missverständnis entsteht: Dieser Austritt erfolgt, um die Piraten und unsere Sache zu stärken. Das ist das Gegenteil meines Austritts aus der SPD. Ich bin mir sicher, mit diesem Schritt die Piraten mehr zu unterstützen, als mit der Aufrechterhaltung einer formalen Mitgliedschaft. An der Diskussion werde ich mich weiter beteiligen. Jeder kann meine Beiträge finden und wer Unterstützung benötigt, kann jederzeit auf mich zählen.

Es geht aber um mehr: Es geht um den Kampf für die Bürgerrechte und um den Erhalt unseres bedrohten Rechtsstaats. Es geht gegen ACTA, gegen ELENA, gegen die Malmströms, die Zensursulas und die noch schlimmeren Zensoren dieser Welt. Es geht um die Gestaltung einer modernen Informations- und Wissensgesellschaft. Es geht um die Freiheit des Internets.

Das sind die Herausforderungen an unsere Gesellschaft, denen wir uns weiter stellen müssen. Wir brauchen Mehrheiten für unsere Ideen. Ich werde daran im Rahmen meiner Möglichkeiten mitwirken und ich bin deshalb alles andere als resigniert; im Gegenteil:

Weiter vorwärts zum Ändern!

 

Generierung von Selbstauskunftsanfragen

05 Mai

Der Verein Piratendienste e.V. stellt eine praktische Webseite bereit, auf der man zahlreiche Selbstauskunftsanfragen für nahezu alle Scoring-Unternehmen in Deutschland generieren kann, mit nur einem Klick.

Der Dienst generiert passende PDF Dokumente, um eine kostenlose Selbstauskunft der entsprechenden Unternehmen zu erhalten. Seit dem 01.04.2010 ist eine Selbstauskunft pro Jahr und pro Person kostenlos. Verschicken müsst ihr die Dokumente zwar noch selber, aber immerhin erspart ihr euch die lästige Tipparbeit und das heraussuchen der Adressen der Unternehmen.

Ich habe mir gleich mal ein paar Auskünfte eingeholt, bei manchen Unternehmen müsst ihr allerdings mit einer großen Wartezeit von 2-3 Monaten rechnen, der Ansturm scheint derzeit sehr groß zu sein und gerade kleinere Scoring-Unternehmen sind darauf anscheinend noch nicht richtig vorbereitet! Read the rest of this entry »

 

Immer mehr Spam kommt aus Deutschland

20 Apr

Immer mehr in deutschen Unternehmen eingehender Spam stammt auch von Absendern in Deutschland: Dies geht aus dem eleven E-Mail Security Report April 2010 hervor, den der führende deutsche E-Mail-Sicherheitsspezialist eleven heute vorstellte. So lag Deutschland im März mit 16,2 Prozent aller versandten Spam-E-Mails nur knapp hinter Brasilien (16,5 Prozent) auf dem zweiten Platz der Spam-Herkunftsländer. Die Malwareverbreitung konzentrierte sich auf kurze, aber massive Wellen, die vor allem am Monatsanfang auftraten. Das Spam-Aufkommen bleibt trotz eines leichten Rückgangs von 12,6 Prozent aufgrund der vollständigen oder teilweisen Abschaltung dreier großer Botnets (Waledac, Mariposa, Zeus) mit einem Anteil von 96,2 Prozent am gesamten E-Mail-Volumen auf hohem Niveau.

Die wichtigsten Trends im Überblick:

  • Deutschland hat unter den Spam-Versendern gemeinsam mit Brasilien den Spitzenplatz eingenommen. Im Vormonat lag Deutschland noch auf Platz 3. Der bisherige Spitzenreiter USA fiel auf den dritten Platz zurück.
  • Die Verbreitung von Malware per E-Mail konzentrierte sich im Februar und März auf kurze Wellen, die vor allem in den ersten fünf Tagen des jeweiligen Monats auftraten.
  • Spam-E-Mails machten im März durchschnittlich 96,2 Prozent des gesamten E-Mail-Verkehrs aus.
  • In Folge der Botnet-Abschaltungen kamen die Casino-Spam-Wellen nahezu vollständig zum Erliegen. Es dominierten mehrere Pharma-Spam-Kampagnen.
  • Event-bezogener Spam erlebte im Februar und März einen deutlichen Aufschwung. Dabei überwogen neben Feiertags-Spam (vor allem Valentinstag und St. Patrick’s Day) aktuelle Ereignisse wie die Erdbeben in Haiti und Chile sowie die Einführung des iPad

Die Ergebnisse des eleven E-Mail Security Reports April 2010 im Detail

Spam-Entwicklung
Der Spam-Anteil am gesamten deutschen E-Mail-Aufkommen lag im März 2010 bei durchschnittlich 96,2 Prozent. „Saubere“ E-Mails machten 2,4 Prozent, erwünschte Massenmailings (Newsletter) 0,9 Prozent aus. E-Mails, die Malware transportieren, lagen bei etwa 0,2 Prozent. Das gesamte Spam-Volumen lag im März leicht (etwa 10 Prozent) unter dem Wert vom Februar 2010. Die Gründe für den leichten Rückgang lagen im Ausbleiben großer Spam-Spitzen, die vor allem von Casino-Wellen verursacht
wurden. Casino-Spam kam im März 2010 aufgrund der vollständigen oder teilweisen Abschaltung dreier führender Botnets nahezu vollständig zum Erliegen.

Herkunftsländer
Bei den Herkunftsländern von Spam-E-Mails war im Februar und März 2010 ein deutlicher Anstieg von deutschen IP-Adressen versandter E-Mails zu verzeichnen. So kamen im März 2010 16,2 Prozent aller in Deutschland empfangenen Spam-E-Mails aus Deutschland, das damit knapp den zweiten Platz hinter dem neuen Spitzenreiter Brasilien (16,5 Prozent) belegte. Die USA, die noch im Januar Spam-Versender Nummer 1 waren, fielen mit 14,0 Prozent auf Platz 3 zurück.

Spam-Kampagnen
Aufgrund des Ausbleibens von Casino-Spam-Wellen baute Pharma-Spam seine Spitzenposition deutlich aus: Im März 2010 bewarben 66 Prozent aller Spam-EMails pharmazeutische Produkte. Dabei erlebte der Canadian-Pharmacy-Spam, der vor allem im 2. Halbjahr 2009 die Spam-Landschaft dominierte, ein Comeback. Mit einem Anteil von 13,64 Prozent am gesamten Spam-Aufkommen belegte Canadian Pharmacy Platz 1 bei den Spam-Mailings, gefolgt von zwei neuen Kampagnen, die Potenz-Mittel bewarben. Die Verbreitung aller drei Mailings erfolgte relativ gleichmäßig, ohne größere Spitzen. Ebenfalls immer noch beliebt ist die Verwendung sogenannter Linkverkürzer (z. B. www.bit.ly), mit dem Ziel, Reputationsprüfungen zu umgehen.

Event-Spam
Im Februar und März 2010 kam es zu einer Reihe von Spam- und Phishing-Wellen zu aktuellen Themen und Ereignissen. So wurde mit Bezug auf die Erdbeben in Haiti und Chile versucht, Kontodaten auszuspionieren. Zum Valentinstag und zum St. Patrick’s Day war erneut der Versuch zu beobachten, über ausführbare Anhänge, die beispielsweise als E-Cards getarnt waren, Rechner mit Malware, insbesondere Trojanern, zu infizieren. Auch zum Start des Apple iPad. verzeichnete eleven vereinzelte Spam-Mailings mit den Keywords Apple, iPad und iPhone.

Phishing
Im Phishing-Bereich waren neben Facebook und anderen sozialen Netzwerken verstärkt wieder Banken Ziele von Angriffen. Das eleven Research Team analysierte eine exemplarische Kampagne, die sich auf eine international tätige britische Bank bezog. Die entsprechenden E-Mails enthielten Aufforderungen zur Eingabe persönlicher Daten wie Kontonummer und PIN bzw. TAN sowie Links zu entsprechend präparierten Internetseiten. Diese waren auf der Domain eines deutschen Sportvereins „geparkt“, in den dessen Account die Phisher eingedrungen waren und der problemlos alle Reputationsprüfungen von Webfiltern besteht. Bei dieser Art des unfreiwilligen Hostings werden meist Sicherheitslücken von populärer Open-Source-Server-Software oder Content Management Systemen ausgenutzt. Innerhalb kurzer Zeit gelang es durch einen Hinweis an den Hoster der Domain, den kompromittierten Account zu schließen.

Malware
Im Bereich der Malware-E-Mails setzte sich der Trend zu sehr kurzen, aber äußerst heftigen Wellen fort. Dabei war sowohl im Februar als auch im März auffällig, dass diese fast ausschließlich zu Monatsbeginn, insbesondere zwischen dem 1. und 5. des jeweiligen Monats, auftraten. Dabei ist zu vermuten, dass zu Beginn des Monats versucht wird, die Botnets „aufzuladen“ und mögliche Lücken, die durch Abschaltungen einzelner Netze oder ISPs gerissen wurden, aufzufüllen. Daher dominierten auch erneut Trojaner, Dropper und Würmer, die vor allem diesen Zwecken dienen. Die Spitzenplätze belegten dabei WORM/NetSky.P, HIDDENEXT/Worm.Gen und TR/Dropper.Gen. Im Februar war der Backdoor-Trojaner TR/Crypt.XPACK.Gen besonders aktiv.

 

Tablets im Vergleich

29 Mrz

Die Webseite tablet-user.de hat eine hübscher Vergleichsgrafik der aktuell beliebtesten Tablet-PCs erstellt:

Mit dabei sind:

Das Fusion Garage JooJoo Tablet, es wird schon sehr bald zu haben sein und besticht durch seinen im Vergleich großen 12,1 Inch Display und einem Browser basiertem Betriebssystem.

Das Hanvon TouchPad BC10C, besticht mit Leistung. Mit ordentlich Power soll das Tablet keine Probleme in der Verarbeitung von HD Inhalten und Animationen haben. Ausserdem ist die Mobilfunkunterstützung 3G mit an Bord.

Das Apple iPad, jeder kennt’s wahrscheinlich – Das Tablet von Apple gilt bereits heute als Vorreiter der neuen Generation. Es kommt mit einer von Apple gewohnt benutzerfreundlichen Oberfläche, sieht gut aus, unterstützt alle iPhone Apps und 3G. Außerdem wird es bereits Ende April auch in Deutschland auf zu haben sein.

Notion Ink Adam, eines der wohl zurzeit am meisten erwarteten Tablets. Aufgrund seines NVIDIA Tegra 2 Chips und Pixel QI Display verspricht man sich enorm lange Laufzeiten. Und auch sonst hat der Hersteller an nichts gespart, so sind Android OS, 3G und eingebautes GPS mit dabei.

Das berüchtigte Tablet von Microsoft, Courier. Viele sagen, dass die Einführung des Couriers bahnbrechend wird. Die bereits veröffentlichten Videos des digitalen Notizbuchs mit Bild, Video, Stylus und Internetunterstützung zeigen wie die Nutzung von Tablets im Alltäglichen Arbeitsleben in Zukunft aussehen könnte.

Der Dell Mini 5 oder auch Streak genannte Slate PC gehört mit seinem 5 Inch Display zu den kleineren Geräten und geht schon fast in Richtung Smartphone. Kommt allerdings mit ordentlich Leistung und mit einer Größe die bereits produktiveres Arbeiten als mit einem Smartphone verspricht. Ausserdem wurde eine Dockingstation mit HDMI Anschluss gesichtet.

Und zu guter letzt das HP Slate. Wirklich viel ist leider noch nicht bekannt, es wird vorraussichtlich mit Windows 7 arbeiten und somit auch Adobe Flash unterstützen. Das Allgemeine Interesse ist laut unseren Suchstatistiken allerdings durchaus vorhanden.