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6 Fragen rund um erfolgreiche Internetportale

09 Mai

Man sieht immer häufiger sehr interessante Webseiten, wo viel Energie und Schweiß drin steckt, die jedoch nicht besucht werden. Dieses Interview soll Aufschluss geben, wie man ein Internetprojekt aufbauen soll.

1. Wie beginne ich ein Onlineportal

Das ist eine gute Frage. Zunächst einmal sollte man sich über den Sinn im Klaren sein, also eine Antwort auf die Frage „Was will ich den User bieten?“ finden. Das scheint auf den ersten Blick relativ einfach, jedoch denkt man meistens an zuviel gleichzeitig und verliert schnell den Überblick. Hier hilft es sich mit mehreren zusammenzusetzen und das sog. Brainstorming zu betreiben, also alles was einem einfällt schriftlich festzuhalten. Danach sollte man alles etwas ordnen und eine Struktur erstellen. Hierfür gibt es kein Patentrezept, das geschieht intuitiv und je nach Projekt anders. Achten sollte man vor allem jedoch auf eine gute Gliederungsübersicht. Und immer den Gedanken im Blick, dass der User nicht immer so denkt wie der Webmaster bzw. Programmierer.

2. Wie hoch muss mein Budget sein

Das hängt vom Projekt ab, man kann alles alleine machen und mit nahezu 0 Euro starten. Muss dann natürlich viel mehr Zeit investieren und später dann im Betrieb natürlich auch alles selber managen und bezahlen (Server etc.). Ich denke es ist am sinnvollsten wenn man sich eine Priorität überlegt, also zum Beispiel „Das Projekt soll möglichst schnell stehen!“ oder „Ich möchte viel selber erledigen und sparen!“. Wenn man das Ganze mit Freunden und Bekannten erstellt lässt sich sicher kostengünstiger arbeiten als mit angestellten Programmierern. Im Endeffekt kann man diese Frage kaum beantworten, ich würde sagen von 0 Euro bis über 1.000.000 Euro ist alles drin ;).

3. Was muss ich Rechtliches beachten (z.B. Markenschutz, Impressum)

Der rechtliche Aspekt wird immer wichtiger, vor allem in Zeiten schneller Abmahnungen und Gesetzesänderungen. Ein Impressum gehört meiner Meinung nach heute zum Muss einer guten Webseite, egal ob privat oder kommerziell. Das ist zwar nicht genauso im Gesetz geregelt, jedoch denke ich kann man mit einem Impressum nichts verkehrt machen. Das Argument des Datenschutzes ist natürlich gerechtfertigt, nicht jeder möchte seine Adresse im Internet veröffentlichen, jedoch sollte man sich dessen einfach vorher bewusst werden. Um Spambots etc. zu entgehen kann man das Impressum (Name und volle Anschrift + E-Mail und evtl. Telefon) auch als Bild hinterlegen. Ich persönlich finde Seiten ohne Impressum oder gar ohne jegliche Kontaktmöglichkeit als nicht mehr angebracht, solche Seiten werden zum Beispiel auch von der Awardverleihung ausgeschlossen. Bei größeren Projekten sollte man sich vorher auf jeden Fall über eventuelle Markennamen informieren. Hier kann ein Verstoß schnell teuer werden, und diese Kosten sind leicht vermeidbar. Außerdem sollte jedem klar sein, dass er Probleme bekommen könnte wenn er seine Domain koka-kola.de nennt, hier besteht schon einige Verwechslungsgefahr zu einer bekannten Getränkemarke…

4. Online und nu? Wie gestalte ich effektive Werbung für mein Internetprojekt?

Die beste Werbung ist und bleibt Mundpropaganda, also die Weitergabe der URL durch Personen an andere Personen. Da es sich hierbei meist um Freunde oder vertrauenserweckende Personen handelt ist die endgültige Besucherrate sicher wesentlich höher als sonst. Erreichen kann man dies eigentlich nur durch sehr guten Inhalt und vernünftige Seitenstrukturen. Soll heißen, dass ein Thema zwar sehr interessant sein kann, es jedoch an Attraktivität verliert wenn man vorher drei Plugins dafür installieren muss und dann schwarzen Text auf einem dunklen Lila lesen soll. Das Design und die Usability spielen hier also eine ebenso wichtige Rolle. Ansonsten lohnt es sich immer die Suchmaschinen auf seine Seite zu locken. Dies erreicht man ebenfalls durch klare Strukturen und einen sauberen, validen Quellcode. Dies macht im Prinzip schon 80% einer guten Seite aus. Trotzdem sollte man sein Projekt nicht verstecken, das heißt man kann einige Banner auf themenrelevanten Seiten schalten, seine Seite in Social-Bookmarking-Dienste eintragen und in Foren oder Blogs dezent auf das eigene Projekt hinweisen.

5. Einnahmen erzielen- Welche Formen der Einnahmen im Internet gibt es?

Mittlerweile gibt es zahlreiche Formen der Internetwerbung, sei es der altbekannte Banner, ein PopUp oder das sogenannte PagePeel (zu deutsch: Eselsohr). Neu hingegen sind zum Beispiel Werbeeinblendungen in Videos, Podcasts. Man muss heutzutage sehr auf seine User achten und sehen welche Werbeform wie akzeptiert wird. Wichtig ist es jedenfalls die User nicht durch 2 PopUps und 3 Layer so zu zumüllen dass sie nie wiederkommen. Man muss sich also im Rahmen bewegen, dieser ist jedoch je nach Portal ganz anders. Fachseiten sollten sicher mit weniger oder indirekter Werbung auskommen, wohingegen Filesharingseiten sicher mit mehr Werbung akzeptiert werden ;).
Es werden zurzeit immer wieder neue Werbeformen entwickelt, man muss sich also immer wieder umschauen und Neues ausprobieren. Grundlegend kann man mit Google AdSense oder eBay Relevance Ads nicht sehr viel verkehrt machen.

6. Nutzer binden, wie schaffe ich es das Nutzer meinen Dienst dauerhaft nutzen?

Wie schon zuvor erwähnt spielt hier der Content, also Inhalt der Seite, eine wichtige Rolle. Dieser muss stets aktuell gehalten werden und auf die Zielgruppe zugeschnitten werden. Dazu bieten Tools oder kleine Gadgets sicher den größten Bindungsfaktor. Praktische Tools oder Helferlein werden immer gern in den Favoriten abgelegt und öfters aufgerufen. Man muss immer versuchen den User bei der Stange zu halten und ihn mit guten, praktischen Features überraschen, dann bleibt er auch sicher gern mal länger. Jeder kann hierbei von sich selber ausgehen, eine Seite ohne Mehrwert oder nützliche Tools gerät schnell in Vergessenheit.

 

Die 200 Parameter des Google Algorithmus

06 Jan

Vor kurzem wurden die angeblich 200 Rankingkriterien von Google “veröffentlicht”. Fraglich ist dabei natürlich wie immer bei einer inoffizielen Sache, was ist dran und was nicht. Netterweise wurden die Liste von TechDivision auf Deutsch übersetzt. Einige Faktoren sind sicherlich schlüssig und sinnvoll, bei anderen bin ich eher etwas skeptisch, aber macht euch selber mal ein Bild davon:

Domain: 12 Faktoren
1. Alter der Domain
2. Dauer der Domain-Registrierung
3. Sichtbarkeit der Registrierungsinformationen der Domain
4. Site Top-Level Domain (geographische Ausrichtung, z.B. .com versus co.uk)
5. Site Top.Level Domain (e.g. .com versus .info);
6. Subdomain oder Root-Domain?
7. Historie der Domain (Wie oft hat sich die IP verändert?)
8. Inhaber der Domain (Wie viele Eigentümerwechsel gab es?)
9. Schlüsselwörter in der Domain
10. IP-Adresse der Domain
11. Nachbarn auf der IP-Adressse
12. Externe Erwähnungen der Domain (nicht verlinkt)

Weiterlesen auf techdivision.com.

 

.co.de

14 Dez

*rofl* – Mehr kann man dazu echt nicht sagen… Rechtliches dazu auch bei BasicThinking.

code

 

Wer hat Angst vor Kamerun

13 Dez

Laut dem aktuellsten McAfee Domain Report, ist die Domain .cm (Kamerun) die am weitesten mit Malware verseuchteste derzeit. Und das von buchstäblich 0 auf 100. Vorher war bei dieser Topleveldomain nahezu kein Spam- und Virenaufkommen zu messen. Es wird vermutet das die Ähnlichkeit zu .com und die damit möglichen Tippfehler zum rasanten Anstieg geführt haben.

So werden auf diesen Seiten vor allem bösartige Downloads angeboten. Außerdem wird per drive-by-download versucht, den entsprechenden Rechner zu infizieren, derzeit wird geraten einen Bogen um Domains mit der Endung .cm zu machen.

domain-risk-web

web risk

 

Schlechte Domainwahl #1

03 Nov

Wir stellen uns vor, wir möchten Stifte verkaufen, wir wohnen im englischsprachigen Ausland und wir bieten wirklich gute Stifte zu allen möglichen Gelegenheiten. Wir sind quasi eine Stift-Insel.

Schön und gut, wie gesagt, wir wohnen im englischsprachigen Ausland, registrieren daher natürlich auch eine englische Domain. Da wir weltoffen sind nehmen wir eine .net Adresse.

Also ans übersetzen, Stift könnte man mit pen übersetzen und Insel mit island.
Bindestriche sind doof, also registrieren wir uns: penisland.net. Wem fällt jetzt etwas auf?