Tag: Frequenz

Hightech Update: Neu im Jahr 2009

01 Jan

kalenderPflichten zur Datenspeicherung erweitert: Ab 1. Januar 2009 werden zusätzliche Kommunikationsdaten von Bürgern und Unternehmen zu Sicherheitszwecken für 6 Monate gespeichert. Dazu zählen die E-Mail-Adressen von Absender und Empfänger beim Versand elektronischer Nachrichten sowie die Protokollierung von IP-Adressen bei der Internutzung. Zudem werden Rufnummern sowie Beginn und Ende von Gesprächen per Internettelefonie erfasst. Seit 2008 werden bereits die Verbindungsdaten von Telefongesprächen im Festnetz und im Mobilfunk aufgezeichnet. Gespeichert wird nicht der Inhalt von E-Mails oder Telefonaten, sondern wann und von wem gemailt oder telefoniert wurde. Die Speicherpflicht betrifft alle Telefongesellschaften und Internetprovider sowie Anbieter von E-Mail-Diensten. Die Daten sollen den Ermittlungsbehörden zur Prävention und Verfolgung von Straftaten dienen. Allerdings ist die so genannte Vorratsdatenspeicherung juristisch hoch umstritten. Eine Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts wird für 2009 erwartet.

Rundfunkgebühren steigen: Ab Januar steigen die Rundfunkgebühren für die Nutzung von Fernsehern, Radios sowie internetfähigen Computern und Handys. Die Gebühr für Fernseher steigt um 95 Cent auf 17,98 Euro. Das entspricht einer Steigerung von rund 6 Prozent. Die Gebühr für Radios sowie internetfähige PCs und Handys steigt um 24 Cent auf 5,76 Euro (plus 4 Prozent). Der BITKOM lehnt Rundfunkgebühren auf PCs und Handys ab und fordert einen grundlegenden Systemwechsel. Die nutzungsabhängige Rundfunkgebühr sollte durch eine niedrige Pauschalabgabe für alle Haushalte und Firmen ersetzt werden. Damit ließe sich auch der Apparat der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) abschaffen.

Alte Telefone entsorgen: Nutzer von bestimmten schnurlosen Telefonen müssen sich bald ein neues Gerät zulegen. Betroffen sind Funktelefone der alten Standards CT1+ und CT2. Deren Frequenzbereiche werden ab Januar anderweitig genutzt. Ab diesem Zeitpunkt dürfen diese Geräte nicht mehr betrieben werden. Verbraucher sollten zunächst in die Bedienungsanleitung ihres Telefons schauen, ob sie einen Hinweis auf CT1+, CT2 oder einen der Frequenzbereiche 885-887, 930-932 oder 864-868 Megahertz finden. Wer keine Betriebsanleitung mehr besitzt, sollte sich im Internet oder direkt beim Hersteller informieren. Werden die alten Telefone weiter genutzt, drohen hohen Kosten. Stellt die Bundesnetzagentur wiederholten Missbrauch fest, muss der Besitzer die Kosten für die Ermittlung der Störungsquelle tragen. Hinzu kann ein Bußgeld kommen.

E-Government – Handelsregister online: Ab dem kommenden Jahr verschwinden die Bekanntmachungen von Eintragungen ins Handelsregister aus den Tageszeitungen. Hintergrund ist die Umstellung der Handels-, Genossenschafts- und Partnerschaftsregister auf den elektronischen Betrieb, die bereits vor zwei Jahren realisiert wurde. Seitdem werden Mitteilungen über Gründungen, Löschungen oder personelle Änderungen von bei Gesellschaften beim Amtsgericht fast ausschließlich elektronisch eingereicht. Für einen Übergangszeitraum mussten die Bekanntmachungen noch in einer Tageszeitung erfolgen. Ab Januar werden die Einträge nur noch online unter www.handelsregisterbekanntmachungen.de öffentlich gemacht.

 

Röntgen mit Tesafilm

24 Okt

Wie einige amerikanische Forscher jetzt in der Zeitschrift “Nature” veröffentlichten, kann man mit einer einfachen handelsüblichen Tesafilmrolle Röntgenaufnahmen erstellen. Klingt zunächst einmal verrückt, ist aber wirklich möglich! Das Beweisvideo dazu gibt es selbstverständlich auch im Netz.

Der Effekt tritt auf wenn man die Rolle mit gleichmäßigen 3cm / Sekunde abrollt. Durch die entstehenden Van-der-Waals-Kräfte werden kleine Blitze zwischen dem bereits abgerollten Teil und dem noch auf der Rolle befindlichen Teil erzeugt. Diese liegen im Frequenzspektrum von Röntgenstrahlen und sind daher auch für Menschen unsichtbar.

Die Intensität der Röntgen-Tribolumineszenz reicht aus, um damit Röntgenbilder aufzunehmen.

So der Forscher Carlos G. Camara und seine Kollegen von der University of California in Los Angeles.

Schon 1953 war dieses Phänomen an Klebebändern erstmals beobachtet worden. Schlüssig erklären können es die Physiker auch mit der neuen Präzisionsmessung noch nicht. Denn die van-der-Waals-Kräfte, die für den Klebeeffekt verantwortlich sind, sind eigentlich um das Hundertfache zu schwach, um genug Energie für die Röntgenblitze bereitstellen zu können. Aber das Grundprinzip ist zumindest klar: Beim Abziehen sammeln sich auf dem abgerollten Streifen positive Ladungen, die verbleibende Rolle lädt sich dagegen negativ auf. Wenige Male pro Sekunde kommt es dadurch zu Entladungen zwischen diesen beiden Polen. Im Vakuum werden dabei Elektronen beschleunigt und können in Wechselwirkung mit anderen Partikeln die hoch energetischen Lichtteilchen erzeugen.

(Quelle: heise.de)

Ich freue mich schon auf die ersten selber geröntgen Finger :D.

 

Feuchtigkeitssensor und RS-232 mit Java

22 Sep

In diesem Projekt ging es um die Ansteuerung bzw. das Auslesen eines (Luft-)Feuchtigkeitssensors mit Hilfe der Programmiersprache Java. Das Projekt entstand im Rahmen der b.i.b. Ausbildung in Paderborn zusammen mit André Knaub. Die komplette Schaltung und der Quellcode sind vorhanden.
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