Tag: kaspersky

Ich bin Beta-Tester für Kaspersky

29 Mai

Ich wurde vor einigen Wochen angesprochen, ob ich mich nicht als Beta-Tester für die neue Anti-Viren-Software (Internet Security 2010) von Kaspersky zur Verfügung stellen wollte. Da sowas ja auch ein bisschen Spass macht und ich die Software vor allen anderen nutzen kann, habe ich natürlich Ja gesagt :). Heute kam dann das Paket mit der Post, in welchem die weiteren Informationen dazu standen. Unter anderem gab es auch ein T-Shirt (welches mir zu klein ist ;)) und ein Bildband über Kamtschatka.

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Ich werde mir jetzt also mal die Testversion herunterladen und das Testen beginnen, in 1-2 Wochen seht ihr hier dann das Ergebnis :).

 

Wieder falscher Alarm für Windows-Systembibliothek

13 Nov

Das Antiviren-Programm AVG identifizierte fälschlicherweise die Windows-Systembibliothek user32.dll als Trojanisches Pferd und empfahl, dieses zu löschen. Wer der Aufforderung nachkam, konnte sein Windows anschließend nicht mehr starten. Insbesondere die kostenlose Version AVG Anti-Virus Free 8.0 ist recht weit verbreitet.

Dies ist bei weitem nicht der erste Fall einer falschen Meldung über Malware in Windows-System-Dateien. Vor kurzem “fanden” auch Kaspersky und G-Data irrtümlicherweise Viren in einer Systemdatei.

Diesmal sei der Trojaner PSW.Banker4.APSA oder Generic9TBN gefunden worden, so die Scan-Engine. Mittlerweile ist das Problem mit einem Update behoben worden.

 

Falscher Virenalarm für Windows-Systemdateien

06 Nov

Kaspersky und G Data melden erneut einen Trojaner (Trojan.Win32.Patched.dn) in einer Windows Systemdatei. Diesmal in einigen älteren Versionen der Windows-Systembibliothek user32.dll. Wie Thorsten Urbanski von G Data gegenüber heise Security bestätigte, handelte es sich dabei um einen Fehlalarm des Kaspersky-Scanners, den die 2008er-Version des Endkunden-Produkts nutzt. Ein weiteres Update beseitigte den Fehler. Die Firmen-Version und die 2009er-Ausgabe waren nicht betroffen. Von Kaspersky gab es bislang keine Stellungnahme.

Mittlerweile tritt dieses Phänomen bei einigen Herstellern zu häufig auf, zumindest meiner Meinung nach. Ich hatte mit NOD32 noch keine Probleme, hoffe das bleibt auch so ;).

 

Kaspersky nimmt Rootkit auseinander

06 Okt

Wie jetzt auf viruslist.com veröffentlicht wurde, hat Kaspersky Mitte dieses Jahres ein neues Rootkit entdeckt bzw. analysiert. Das bereits 2006 (!) veröffentlichte Rootkit blieb nahezu 2 Jahre unentdeckt. Die Frage ist, warum? Eigentlich sind die Antiviren Hersteller relativ flott im aufspüren neuer Viren, Würmer und Rootkits. Sie nutzen dazu sogenannten Honeypots (also quasi eine “Falle” für Viren).
Das Rustock.С genannte Rootkit konnte sich jedoch erfolgreich vor all diesen Maßnahmen verstecken. Dies liegt vor allem an der extremen “Obfuskierung” des Codes.

Die Spezialisten von Kaspersky benötigten volle 5 Tage für die Entschlüsselung des Codes. Dieser war zusätzlich mit verschiedenen Schlüsseln verschlüsselt worden.
Die Analyse der Datei brachte an die 600 gepackten Dateien zum Vorschein, und alle mussten untersucht werden. Auch wurden diverse Modifikationen entdeckt, so gab es mehrere Varianten vom selben Rootkit (C1-C4).

Das zugehörige Botnet, welches durch dieses Rootkit aufgebaut wurde, war eines der größten Netze weltweit, so Kaspersky. Es wurde hauptsächlich für den Versand von Spammails genutzt, so konnte es zu seiner “Blütezeit” bis zu 30 Milliarden Spammails am Tag senden!

Ein Beispiel für die starke “Verwurstung” des Codes:

Aus einer Codezeile (Assembler) für einen einfachen Move-Befehl:

mov [eax], ecx

wurde folgendes:

push ebx
mov ebx, 0x03451b8c
sub ebx,eax
sub ebx, 0x03451b8c
neg ebx
mov [ebx], ecx
pop ebx

Für weitere gut Informationen lohnt ein Blick auf viruslist.com und kaspersky.com.