Palm Pre von Fonic (Review)

18 Dez

Palm Pre bei FONIC 3[Trigami-Review] Ich hatte ja vor einiger Zeit an der Palm Pre Kampagne von Trigami teilgenommen und glücklicherweise auch eins von fünf Palm Pre gewonnen :). Jetzt folgt passend dazu ein Review über die Funktionen des Palm Pre, sein Aussehen und das allgemeine Bedienkonzept.

Ich selber hatte bisher immer nur “normale” Handys, also keine Smartphones. Telefonieren, SMS schreiben und ab und zu ein Foto machen, reicht mir eigentlich immer vollkommen aus. Vor einigen Tagen kam dann das Pre mit der Post an. In einer schönen asymmetrischen Box gab es dann folgenden Inhalt:

Logo3

  • Palm Pre
  • USB Kabel (gleichzeitig Ladekabel)
  • Steckdosenadapter
  • Kopfhörer (In-Ear)
  • Filztasche
  • Fonic PrePaid SIM-Karte
  • diverse Anleitungen

palm pre uebersicht lieferung

Review

Das sah schon mal alles sehr gut aus. Als nächstes habe ich dann mal den Pre angeworfen und habe mich durch die Einrichtung gehangelt. Kurz vorher hatte ich die Fonic SIM-Karte noch via Internet aktiviert. Das dauerte etwas und vorher konnte man den Pre nicht aktivieren, aber ich bin ja geduldig ;). Die Einrichtung erfolgt durch den Assitenten relativ schnell und problemlos, einfach Namen, E-Mail Adresse und Passwort wählen und weiter geht´s.

sim karte in palm pre einlegen

palm pre profil erstellen bzw anlegen

Fonic schenkt einem netterweise direkt 10 Euro Startguthaben und so kann man direkt loslegen die Funktionen des Pres zu testen. Mit seinen Anbindungen via UMTS, WLAN, Bluetooth und GPS kann man an nahezu jedem Ort der Welt online gehen und sich orten lassen. Die Ortung ist zum Beispiel für das Google Maps App sehr praktisch, man sieht immer direkt wo man sich befindet und kann dann von dort eine Route berechnen lassen. Man braucht also kein extra Navi mehr (naja, fast ;)). Praktisch ist auch der flotte Browser, das YouTube App oder die Termin- und Adressverwaltung mit Exchangeanbindung. Man kann natürlich auch problemlos einen POP3 oder IMAP Account anbinden.

Die Steuerung des Pres erfolgt über die integrierte ausschiebbare QWERTZ Tastatur und über Touchgesten. Zum einen als normaler Klick, aber auch wie beim iPhone von Apple über 2-Finger-Gesten zum Zoomen. Vor und Zurück erfolgt ebenfalls über kurze Wischbewegungen unterhalb des Bildschirms. Blättern in Fotos oder Menüs über einfache Wischbewegungen auf dem Bildschirm selber. Der integrierte Neigungssensor kippt das Bild auch wenn man den Pre dreht. Praktisch für breite Webseiten und YouTube Videos. Über die WLAN Anbindung spart man zuhause auch Kosten. Und dank meiner jetzigen 20 MBit Leitung auch Zeit ;).

Der Funktionsumfang kann durch den App-Store noch wesentlich erweitert werden. Auch wenn es für Ddeutschland derzeit noch nicht so viele Apps gibt. Trotzdem findet man dort kostenlos zahlreiche praktische Helfer, Tools und Spiele. Zum Beispiel die aktuellen Bahn-Fahrpläne oder Wetterinformationen zu seiner Region. Außerdem kann man ansonsten ja auch alles via Browser und Internet lösen ;).

Zu den Kosten, mit beim Palm Pre lag wie gesagt eine PrePaid Fonic Karte. Nützlich zum Testen, aber insgesamt meiner Meinung nach eher für Leute die wenig surfen und mehr telefonieren etc. Durch den E-Mail Push-Dienst und andere dauerhaft verbundenen Apps entstehen sonst schnell zu viele Kosten. Trotzdem ist das Prepaid Model sicher nicht schlecht, man muss eben nur wissen was man haben möchte. Ich selber würde trotzdem eher auf eine Flatrate umsteigen, die es für gut unter 10 Euro zum Beispiel bei o2 gibt.

Die integrierte Kamera macht für ein Handy echt gute Fotos in hoher Auflösung, die auf dem spiegelnden Display auch entsprechend gut aussehen. Durch den großen Spiegel in der Rückseite kann man auch einfache Selbstporträts machen.

palm pre mit spiegel

Die Tastatur ist zwar klein aber doch gut zu bedienen. Man gewöhnt sich recht schnell dran und kann dann auch flott SMS, Mails oder Twitter Nachrichten schreiben. Die Gestensteuerung erleichtert die Navigation im Pre selber und man hat eigentlich keine Probleme damit. Vieles geht auch intuitiv.

palm pre von vorne, eingeschaltet

Fazit

Ich persönliche finde den Pre doch schon recht cool. Ich überlege nun ernsthaft umzusteigen. Bin mir aber noch nicht so sicher ;). Aber mal sehen, ich teile euch meine Entscheidung später noch mit. Zusammenfassend kann man aber sagen, das der neue Palm sicher sein Geld wert ist. Er leistet gute Arbeit und lässt sich leicht bedienen. Außerdem ist er wesentlich kleiner als das iPhone und dadurch handlicher.

Der Funktionsumfang ist ähnlich und ebenso leicht erweiterbar. Durch die einfacherer API (basierend auf HTML/CSS/JS) des Pres kann man ihn auch wesentlich leichter um Apps erweitern als das iPhone (mit Objectiv-C). Sehr gut gefällt mir auch die Multitasking-fähigkeit. So kann man ordentlich mit mehreren Programmen parallel arbeiten und schnell zwischen ihnen via Gestensteuerung switchen.

Nachteile sind natürlich die “Fingerabdruck-Verschmutzung” (die Filztasche ist aber sehr gut zum Putzen geeignet!) und die geringe Laufzeit mit aktiviertem WLAN/GPS. Aber das kann man verschmerzen. Falls ich umsteigen sollte, würde ich mir auf jeden Fall noch den TouchStone kaufen, um den pre einfach laden zu können.

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Kommentare

  1. Das Palm Pre wird mein neues Handy | Webmaster, Security und Technik Blog

    28. Dezember 2009 at 20:11

    [...] hatte ja Anfang Dezember ‘09 das Palm Pre gewonnen. Ich habe mich nun entschlossen es zu meinem Handy zu machen und mein jetziges Sony Ericsson zu [...]

     

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