Ein gelungener Social Media-Auftritt: Hier müssen oft Profis ran!

Wie wichtig Social Media in der heutigen Kommunikationswelt ist, beweisen die ständig steigenden Zahlen der Nutzer, Mitglieder, Abonnenten und Follower auf den verschiedenen Plattformen, sowie auch die Resonanz, die die sozialen Medien in den „alten Medien“ wie TV, Zeitung oder Radio finden. Der Erfolg eines modernen Unternehmens hängt jedoch schon sehr lange nicht mehr nur von unterschiedlichen Marketingstrategien in Film, Funk und Fernehen ab. Mehr lesen

Mit optimierten Landingpages die Conversion Rate steigern

Die Conversion Rate ist eine Kennzahl, die den Anteil der Käufer an der Gesamtzahl der Besucher einer Website angibt. Nehmen wir an, wir haben einen Online-Shop mit 1000 Besuchern pro Tag, einer Conversion Rate von 3% und 50 EUR Deckungsbeitrag pro Kauf. Gelänge es dem Shop seine Conversion Rate auf 4% zu steigern, dann würde er pro Jahr 150.000 EUR mehr Deckungsbeitrag erzielen. Dieses Beispiel zeigt den ungeheueren Hebel, der in der Verbesserung der Konversion steckt. Dabei befasst sich unser Beitrag mit der Frage, wie Shop-Betreiber mit Landing-Pageoptimierung die Konversion verbessern können und warum gerade hier ein so großes Potential besteht.

Was ist eine Landingpage und wie funktioniert sie?

Eine Landingpage ist die Seite, auf der ein Sucher nach einer Suchanfrage landet. Insofern kann als Landingpage jede x-beliebige Seite eines Internet-Auftritts fungieren. Mit dieser Beliebigkeit ist eine hohe Abbruchrate gewissermaßen vorprogrammiert. Daher sollte die Definition im Sinne der Konversions-Optimierung noch folgende Dinge beinhalten: Die Landingpage muss Erwartungen erfüllen, darf also nur das zeigen, was gesucht wurde. Sie muss Vertrauen und eine emotionale Basis schaffen. Sowohl Texte, als auch Bilder und sonstige Design-Elemente müssen auf die Zielgruppe abstimmt sein. Sie muss schnell zu verstehen sein. Wer länger als 20 Sekunden benötigt, die Landingpage zu begreifen, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit den Besuch auf der Seite abbrechen. Sie muss eine Call-to-Action beinhalten, d.h. zu einem Kauf oder einer Handlung auffordern. Mit Handlungen sind Telefonanrufe, das Senden von Mails oder das Ausfüllen von Lead-Formularen gemeint.

Auch nach dieser engeren Definition ist zu diskutieren, ob eine Landingpage im Kontext eines konventionellen Internetauftritts integriert sein kann, z.B. als Kategorienseite in einem Shop, oder ob stand alone Landingpages die bessere Lösung sind. Wir wollen zunächst die Frage beantworten, wo das hohe Potential in der Optimierung einer Landingpage steckt.

Aus Besuchern werden Käufer

Landingpages machen Besucher zu Käufern, das ist das Fazit aus der obigen Definition. Je attraktiver und benutzerfreundlicher eine Landingpage gestaltet ist, desto mehr Käufer wird sie generieren. Auch zeigen Metrik-Analysen auf Image-Webseiten, dass die Abbruchraten auf den Einstiegsseiten meistens am höchsten sind. Denn es ist die Einstiegsseite, die dem Besucher zeigt, ob er mit dem Besuch auf der Seite die richtige Wahl getroffen hat. Das wirft die Frage nach der Gestaltung einer Landingpage auf.

Gestaltungselemente und Erfolgsfaktoren von Landingpages

Aus der Funktionsweise von Landingspages ergeben sich bestimmte Inhalte und Gestaltungselemente von ganz alleine. Die Überschrift muss kurz und prägnant zum Thema führen. Die Botschaft der Überschrift sollte durch ein ansprechendes Teaser-Foto, auch Hero-Shot genannt, unterstützt werden. Ein Leadtext und prägnante Aufzählungen der Produktvorteile schließen die Produkt- oder Kategorienbeschreibung ab. Jetzt wird es appellativ. Eine klare Handlungsaufforderung bzw. ein Call-to-Action-Button muss deutlich sichtbar angebracht sein. Wichtig sind natürlich auch Firmenname bzw. Markenname und vertrauensbildende Design-Elemente wie Gütesiegel oder Qualitätszertifikate. Allerdings darf Design die Usability nicht behindern.

Zusammenfassend gilt: eine konversionsstarke Landingpage zeichnet sich durch präzise, markante und zielgruppengerechte Textarbeit und ein Design ab, das emotional berührt und die Usability unterstützt. Inwieweit Landingpages multimedial sein dürfen, um im storytelling eines Produktes alle Sinnesorgane anzusprechen, wird die Zukunft bzw. werden Tests und Auswertungen der Metriken zeigen. Auch die Frage, ob integrierte Landingpage oder stand alone Lösung, gilt es zu diskutieren. Bei der Landing Page Erstellung sollte man sich zum Beispiel von einer erfahrenen Agentur wie ConversionLift beraten lassen

Konventionelle Websites oder standalone Landingpages

Eine standalone Landingpage ist eine einfache Website ohne große Navigationsmöglichkeiten. Die Benutzerführung ist auf den Klick des Call-to-Action Buttons ausgerichtet. Es vergleichbar, wie in einem Supermarkt mit exakt gesteuerter Wegeführung. Der Besucher weiß an jeder Stelle des Internetauftritts, was er zu tun hat. Je einfacher und klarer eine Landingpage, desto besser. Insofern spricht viel für eigens programmierte Microsites mit wenig Freiheitsgraden und Auswahlmöglichkeiten. Insbesondere für die Leadgenerierung sind diese reinrassigen stand alone Seiten ideal, während in Onlineshops oft die Kategorienseite diese Aufgaben übernimmt. Ob eine Landingpage „zieht“ oder nur ein lahmer Haufen HTML ist, kann über Tests herausgefunden werden.

Landingpages testen: vom A/B-Test bis zu multivariaten Verfahren

Wenn Webdesigner den Prototyp einer Seite gestalten, greifen sie auf Erfahrungswissen und die Erkenntnisse von Blickverlaufsstudien zurück. Anschließend können Varianten von Seiten mit A/B-Tests untersucht werden. Dabei werden die Besucherströme geteilt. Der erste Besucherstrom bekommt Variante 1, der zweite Variante 2 zu sehen. A/B-Tests eignen sich hervorragend, das Feintuning vorzubereiten. Dafür werden multivariate Verfahren eingesetzt: mehrere Parameter werden auf einmal variiert und auf Wirksamkeit, sprich Konversion, getestet.

Konversionsbestimmende Faktoren jenseits der Landingpage

Die Landingpage zu optimieren ist ein entscheidender Hebel für mehr Verkäufe auf einer Seite. Trotzdem muss der komplette Weg des Kunden durch den Kaufprozess immer wieder untersucht und hinterfragt werden. Hier geht es um Fragen der Usability beim Auswählen der Produkte und Produktvarianten, bei der Bestellung und bei der Bezahlung. E-Commerce-Spezialisten sprechen von der Optimierung des gesamten Konversionskanals, von der Landingpage bis zum Check-Out. Was nützt die schönste Landing Page, wenn durch komplizierte Bezahlvorgänge die Abbruchraten in die Höhe schnellen? Trotzdem muss der Landingpage bei den Optimierungsarbeiten auf der Seite eine hohe Priorität eingeräumt werden.

SEO-Anfrage an geparkte Domain die mir nicht gehört…

Heute morgen bekam ich eine nette Mail von Eva, sie bot mir einen Linktausch an. Sie hatte meine interessante Webseite gefunden. Das schöne daran, die benannte Webseite gehört weder mir (sie gehörte vor knapp 1 Jahr mal mir), noch ist sie interessant, da hinter der Domain ein Confixx-Fehler steht.

Ich Frage mich, warum man solche Anfragen verschickt. Entweder ist es ein ziemlich dummer Bot oder eine Mitarbeiterin die nur eine URL-Liste abarbeitet. Zumindest beide nutzen offensichtlich eine veraltete WHOIS-Datenbank, anders kann sie meine Daten nicht erhalten haben.

Zumindest sorgte das bei mir für einen Lacher am Morgen, was ja auch nicht schlecht ist :-). Hier mal die Mail in ihrer ganzen Pracht:

Sehr geehrter Herr K.,

bei unserer Internetrecherche nach interessanten Webseiten sind wir auf Ihre 
Domain www.u-bahn-plan.de aufmerksam geworden. 
Gerne würden wir Ihnen eine unverbindliche, kostenlose Linktauschpartnerschaft 
mit Ihren Domains anbieten. Natürlich nur im 3-Wege-Tausch. Sollten Sie PR-stärkere 
Seiten besitzen, können wir dies durch Mehrfachsetzung ausgleichen. 
Ich kann Ihnen Links von PR starken Seiten, mit redaktionellen Inhalten und mit 
maximal 5 bis 10 ausgehenden Links pro URL, anbieten. 
Wir haben themenrelevante Domains bis zu PR5, viele Themenbereiche! 
Sicherlich findet auch Ihr Link, Banner oder Artikel Platz bei uns, von Gesundheit 
bis Mode, Immobilien bis Natur, Esoterik bis Erotik, oder Kultur bis Internet...   
Wir freuen uns schon auf eine erfolgreiche und lange Linkpartnerschaft.

Viele Grüße sendet
Eva B.

Die E-Mail kommt übrigens aus Zürich, aus der schönen Schweiz.

Entwicklung der Linkaufbaustrategien innerhalb der letzten 2 Jahre

Dies ist ein Gastartikel von Sascha Albrink.

Linkbuilding gehört zur Suchmaschinenoptimierung wie Luft zum Leben. Die großen Suchmaschinen verwenden einen linkbasierten Algorithmus um die Rankings in den Suchergebnisseiten zu ermitteln. Nun gibt es seit Jahren unterschiedliche Ansätze um Links zu generieren. Ein Ansatz, das so genannte „white hat“ SEO geht den Weg natürlichen Linkaufbaus. Durch hochwertige Inhalte die dem Besucher einen deutlichen Mehrwert bieten erreichen diese Webseiten eine natürliche Verlinkung. Blogger schreiben darüber, in Foren wird über den Inhalt diskutiert, ebenso bei Twitter und Facebook. Nutzer von Social Bookmark Diensten speichern die Links in öffentlichen Profilen. So entsteht ein natürlicher Linkaufbau der eine Seite gut innerhalb der Suchmaschine ranken lässt. Bereits 2009 wurde auf einem Linkbuilding Panel auf der SES Berlin eine Diskussion zwischen auch heute noch sehr Bekannten SEO Spezialisten geführt. Die Aufzeichnung dazu gibt es hier.

Linkaufbau muss auch weiterhin natürlich wirken

Wer nicht auf natürlich wachsende Links warten möchte weil er z.B. weniger interessante Inhalte zu bieten hat, und dennoch gut ranken will, der baut Links für seine Domain auf. Dabei waren auch vor drei Jahren schon die SEO Spezialisten der Meinung das Diversifizieren überaus wichtig ist. Ein natürlicher oder zumindest natürlich wirkender Linkmix besteht nicht nur aus Links von hochwertigen Domains, den sogenannten “Trust-Pages“. Auch wenn bei vielen SEOs immer noch auf den Pagerank geschaut wird wenn es um Linkquellen geht, in einen natürlich anmutenden Linkmix gehören auch schwache Links, Webkataloge und Links aus einfachen Blogsund deren Kommentarlisten. Die Spürnase von Google lässt sich heute nicht mehr so einfach wie noch vor einigen Jahren überlisten. Ein natürlich wirkender Linkaufbau ist daher schwieriger geworden. Auch da Webmaster in Foren und Blogger mittlerweile mitbekommen haben das Links etwas wert sind und sie daher ihre Webseiten, Foren und Blogs stärker nach kommerziell wirkenden Links absuchen und sich nicht schämen diese wieder zu entfernen. Als ob sie nicht wissen würden wie viel Arbeit man sich gemacht hat um einen Link auf Ihrer Seite zu platzieren. In Seminaren zur Suchmaschinenoptimierung kann man als Webmaster lernen wie kontinuierlicher Linkaufbau geschehen kann und welche Quellen sich für einen natürlich wirkenden Linkmix anbieten.

Links sind kostenlos und werden dennoch bezahlt

Die Google Webmaster Richtlinien verbieten auch weiterhin gekaufte Links. Doch wie kann Google unterscheiden ob zwei Webmaster einfach nur befreundet sind und daher ihre Webseiten untereinander verlinken oder ob sie sich für diesen Linktausch abgesprochen haben, evtl. sogar Geld den Eigentümer wechselt? Der Linkaufbau hat sich in den letzten zwei Jahren insofern verändert, dass die Wertigkeit eines einzelnen Links heute eher greifbar geworden ist. Webmaster haben gelernt ihre Domain in der Wertigkeit mit anderen Webseiten zu vergleichen und wissen daher was sie für einen Link von ihrer Webseite verlangen können. Aber auch weiterhin gibt es frei verfügbare Linkquellen die auch in Zukunft einen Anteil im Linkmix haben werden. Außerdem sind Linkbuilder vorsichtiger beim Linkaufbau geworden, oder sollten es geworden sein. Wenn der Linkmix nicht natürlich wirkt droht der Google Penalty. Erkennt Google einen unnatürlichen Linkaufbau wird die Seite abgestraft, die Position in den Suchergebnissen wird um 10,20, oder 50 Plätze nach hinten verlagert. Manche Seite fällt auch vollkommen aus dem Index, wird also überhaupt nicht mehr von Google angezeigt. Auch das gibt es schon seit mehreren Jahren.

Mein Fazit: Der Google Algorithmus wird ständig erweitert und verfeinert, ein natürlich wirkendes Linkprofil ist wichtiger denn je und genauso schwierig wird es auch in den nächsten beiden Jahren der Suchmaschine ein natürlich wirkendes Linkprofil zu zeigen.

Der Autor:

Sascha Albrink ist Inhaber der Agentur sixclicks – active media. Mit 10 Jahren Erfahrung als Online Marketing-Berater, spezialisiert auf strategische Suchmaschinenoptimierung und SEO-Training, bedient er die Bedürfnisse von Online-Unternehmern. 2011 startete er die sixclicks academy, um den Knowhow-Transfer in der Suchmaschinenoptimierung für Führungspositionen und Unternehmen weiter voranzutreiben.