BYOD wird zur Herausforderung für IT-Abteilungen

Jeder zweite Mitarbeiter nutzt eigene elektronische Geräte für berufliche Zwecke. Das als BYOD (Bring Your Own Device) bekannte Konzept erfreut sich weltweit zunehmender Beliebtheit. Doch lediglich 11 Prozent der Mitarbeiter, ein sehr kleiner Personenkreis, sorgt sich um die Sicherheit von Firmendaten auf den privaten Endgeräten. Diese Zahlen präsentierte das russische Softwareunternehmen Kaspersky, das im Juni 2015 in Kooperation mit B2B International eine Umfrage unter mehr als 12.300 Teilnehmern in 26 Ländern durchgeführt hat. Laut Kaspersky sind vor allem große und mittlere Unternehmen von Sicherheitsrisiken aufgrund von BYOD betroffen. Mehr lesen

Outsourcing an ein IT Systemhaus – hoher Nutzen durch externe Experten

hardwareOutsourcing durch zum Beispiel ein IT Systemhaus oder einen externen Berater ist ein durchaus probates Mittel geworden um die Unternehmensstruktur effizienter zu gestalten und Kosten einzusparen. Dabei werden einzelne Bereiche eines Unternehmens ganz oder zumindest teilweise an einen externen Dienstleister ausgelagert. Gerade im IT-Bereich macht eine solche Auslagerung Sinn. Der Nutzen des IT-Outsourcings ist hoch, ein gewisses Risiko ist in einigen Fällen jedoch auch vorhanden. Mehr lesen

Kabellos aufladen: Wie IKEA und WPC die Handynutzung revolutionieren

Gastartikel: Wer hat nicht schon einmal vergessen, das Smartphone an das Ladegerät anzuschließen und ärgerte sich dann, dass es zum meist ungeeigneten Zeitpunkt leer war?

Die Macher des bekannten schwedischen Möbelhauses haben sich dazu ihre ganz eigenen Gedanken gemacht und kamen zu einem einfachen und durchaus logischen Ergebnis. Das Aufladen des Handys muss so einfach werden, das es genügt, das Telefon einfach an einem bestimmten Punkt abzulegen. Kein einstöpseln des Kabels im Handy noch die Suche nach einer freien Steckdose sollten hier im Wege stehen. Die Lösung dazu zeigte sich in der induktiven Ladung.

Was bedeutet induktives aufladen des Handys?

Aus der Küche dürfte den meisten Menschen der Induktionsherd bekannt sein, aber auch in vielen anderen Bereichen wird die Induktion eingesetzt, etwa in dynamischen Mikrofonen oder in Generatoren. Technisch gesehen erfolgt bei der Induktion die kabellose Übertragung von elektrischer Energie durch ein elektrisches Feld. Erzeugt wird dieses Feld durch die Veränderung der magnetischen Flussdichte. Vereinfacht gesagt wird mit einer elektrisch arbeitenden Quelle ein Magnetfeld erzeugt, dessen Energie wiederum an eine weitere Quelle übertragen wird. Wichtig hierfür ist eine bestimmte Nähe beider Quellen zueinander sowie deren Abstimmung, um eine Streuung der zu übertragenden Energie zu vermeiden. Die Idee der induktiven Handyaufladung ist allerdings schon älter als der Gedanke von IKEA die Technologie in Möbel einzubauen.

induktion

Wireless Power Consortium

Die Abkürzung WPC steht für Wireless Power Consortium. Dabei handelt es sich um den Zusammenschluss einiger hundert Firmen zur Entwicklung und Einbringung eines einheitlichen Standards für die kabellose Energieübertragung. Gegründet wurde die WPC im Jahr 2008 als loser Verband und der von WPC entwickelte Standard wurde Qi benannt, nach dem chinesischen Wort für „Lebensenergie“. Im Jahr 2011 wurde das erste Handy mit dieser Technologie ausgestattet. Heute sind 212 Unternehmen Mitglied im WPC und bereits in 774 Produkten wird Qi zur kabellosen Energieübertragung genutzt. Unter den Mitgliedern des WPC finden sich unter anderem die führenden Unternehmen der Handy-Industrie aus aller Welt wie Belkin, LG, Motorola oder Nokia. Obwohl die Technologie bereits bekannt ist, sind die notwendigen Akkus für kabelloses Aufladen noch nicht serienmäßig in Produktion. Mit der Idee von IKEA zumindest die Stationen für ein breites Kundenpublikum verfügbar zu machen kann sich das allerdings ändern.

Möbel mit integrierter Ladestation

Denn IKEA, der schwedische Möbelgigant, hat seine Vision einer kabellosen Aufladung des Handys bereits realisiert und dies in Produkte umgesetzt, die schon heute käuflich zu erwerben sind.

So bietet IKEA nicht nur eine Ladestation an, die etwa auf dem Schreibtisch positioniert wird und gewisse Ähnlichkeit mit einem USB-Kaffeetassenwärmer besitzt, auf der aber eben das Handy zum Laden einfach abgelegt wird. Im Weiteren finden sich Dreifach-Ladestationen oder ein Ladepad, das sich individuell in praktisch jedes Möbel nachträglich integrieren lässt.

IKEA wäre nicht IKEA, wenn es die Ladestationen nicht in den für den schwedischen Möbel-Hersteller typischen Designfarben Weiß und nordische Fichte geben würde. Beides Farbgebungen, die sich problemlos in praktisch jede Umgebung integrieren lassen. Das Ladepad JYSSEN zur nachträglichen Installation ist in seinen Abmessungen so gebaut, das es in eine Vielzahl von Kabelöffnungen an Schreibtischen passt und das nicht nur bei den IKEA-Schreibtischen STUVA und MICKE. Wer es noch individueller möchte, nimmt das Ladepad MORIK zur Hand, das einen Flansch mit Bohrungen für Schrauben besitzt und von unten festgemacht werden kann. So können etwa Küchenarbeitsplatten oder große Konferenztische nachträglich mit kabellosen Ladestationen ausgestattet werden.

ikea handy aufladen

Aber auch fertige IKEA-Möbel sind mit der kabellosen Ladestation ausgestattet wie die RIGGAD Arbeitsleuchte, der SELJE Ablagetisch, die VARV Standleuchte oder die VARV Tischleuchte. Vom Büro über das Wohnzimmer bis hin zum Schlafzimmer lässt sich so der Alltag mit diesem praktischen Utensil aufrüsten. Dabei wird der Aufladepunkt, an dem das Handy abzulegen ist, durch ein grau unterlegtes Kreuz angezeigt, dessen Gestaltung auf das jeweilige Möbel abgestimmt ist und so positioniert wurde, dass das „Ablegen“ des Handys auf diesem Punkt für den Nutzer schnell zum Automatismus wird so wie etwa der Schlüsselbund immer am gleichen Platz liegt oder zumindest meistens liegt.

Alle Möbel wie auch Tischladegeräte verfügen neben der induktiven Funktion auch über einen USB-Anschluss, sodass ebenso andere Geräte wie ein Tablet geladen werden können.

Der Weg ist geebnet und durchdacht

IKEA bietet als Service ein Menü an, in dem festgestellt werden kann, ob das eigene Handy für den QI-Standard geeignet ist. Aktuell zählen dazu alle neueren Modelle der Hersteller Apple, Samsung, Nokia, HTC, Motorola, Google, LG und Blackberry.
Wer sein Handy nicht in der rund dreißig Modelle umfassenden Liste findet, muss deshalb keineswegs auf die induktive Ladung seines Handy-Akkus verzichten.

Mit der VITAHULT-Ladeschale lassen sich auch andere Modelle für den Qi-Standard aufrüsten, ohne das dafür etwa Eingriffe oder Umbauten am Gerät vorzunehmen sind.

Ohne Frage wird sich der Qi-Standard von WPC als Nachfolger herkömmlicher Ladegeräte etablieren, was nicht nur aus Sicht der Bequemlichkeit durchaus zu begrüßen ist. Genauso trägt die induktive Energieübertragung dem Umweltschutz Rechnung, da damit eine Vielzahl der bisherigen Ladekabel und Ladegeräte entfällt und mit Ihnen auch der berühmte Kabelsalat, der heute noch der prägende Eindruck vieler Schreibtische ist.

© Ikea Phone Charging (Scott Lewis / Flickr, CC BY 2.0)
© Elektromagnetische Induktion (MovGP0 / Wikimedia Commons, CC BY 2.0)

Über den Autor:
Richard Lilienthal ist Redakteur bei www.mobildiscounter.de und hier
zuständig für den Bereich neuster technischer Innovationen sowie
alternative Betriebssysteme für Smartphones.

Bessere Chancen durch Sportwetten-Software

Längst wird ein Großteil der Wetten online abgeschlossen. Die Zeiten, in denen man in in Wettbüros gehen musste, um seine Wetten zu platzieren, sind Geschichte. Heutzutage macht man das ganz bequem von zu Hause aus. Wenn man im Besitz eines Smartphones oder eines Tablets ist und sich die entsprechenden Apps der Wettanbieter runtergeladen hat, kann man die Wetten inzwischen sogar jederzeit und überall abschließen.

Wenn man sich beim Wetten nicht mehr nur auf seinen Sachverstand und auf sein Bauchgefühl verlassen will, kann man seine Chancen mithilfe von entsprechender Software enorm verbessern. Die extra für Sportwetten entwickelte und programmierte Software wertet ununterbrochen Statistiken, Analysen und Quoten aus. Mit dieser Software kann man die Abgabe der Wetten auch vorprogrammieren, um sich dann voll und ganz auf das Spiel oder das Event konzentrieren zu können.

Wenn man seine Wette nicht im Vorfeld abgeben will, sondern eher auf Live Wetten steht, dann kann man sich das Wettbüro via Smartphone und App mit ins Stadion nehmen oder seinen Tipp gemütlich vom Sofa aus abgeben, während man sich das Spiel im TV anschaut. Dann kann man sich auch am Fußball Live Kommentar orientieren und auf aktuelle Ereignisse reagieren, bzw. sollte man sich sowieso immer auf den entsprechenden Seiten mit den neuesten Informationen versorgen.

Eine entsprechende Software im Internet zu finden ist nicht besonders schwierig, allerdings sollte man hier aufpassen, dass man nicht an die Abzocker gerät. Besondere Vorsicht sollte hier vor allem bei kostenpflichtiger Software geboten sein. Hier gibt es eine ganze Menge unseriöser Anbieter, die ihre teilweise fehlerhaften Produkte zu völlig überzogenen Preisen anbieten.

Dabei gibt es durchaus gute Freeware, also kostenlose Software. Mit ein bisschen Recherche finden Sie gute Quotenrechner, Wahrscheinlichkeitsrechner und Kelly-Formel-Rechner. Wenn diese richtig eingesetzt werden, sind diese oft genauso hilfreich, wie teure Software.

WLAN-Festplatten als mobile Speicherlösung

Bildrechte: GesaD, pixelio.de
Bildrechte: GesaD, pixelio.de

Die WLAN-Festplatten sind auf dem Vormarsch! Mit der steigenden Anzahl mobiler Endgeräte und den technischen Möglichkeiten dieser wird Speicherplatz immer wichtiger. Smartphones und Tablets sind zwar überall und immer mit dabei, jedoch ist die Speicherkapazität dieser Geräte oft begrenzt. Hier kommen WLAN-Festplatten ins Spiel.

Was ist eine WLAN-Festplatte?

Im Prinzip ist eine WLAN-Festplatte eine externe Festplatte, welche über die Besonderheit verfügt, selbstständig ein WLAN-Netzwerk herzustellen. Dies ermöglicht es allen WLAN fähigen Endgeräten in der näheren Umgebung auf diese Daten zuzugreifen. Dabei liegt der größte Vorteil in der Mobilität. Da sie keine externe Stromversorgung benötigen und die Verbindung drahtlos funktioniert sind sie praktisch unsichtbar. So werden mobile Endgeräte drahtlos um massig Speicherplatz erweitert. Wer genauere Informationen zu einzelnen aktuellen Modellen benötigt, dem sei das Ratgeber- und Testportal für WLAN-Festplatten ans Herz gelegt.

Für wen lohnt sich eine WLAN-Festplatte?

Eine WLAN-Festplatte eignet sich am ehesten für Personen, die unterwegs auf große Datenbestände zugreifen müssen. Mittlerweile gibt es auch die Cloud Technik, die es erlaubt, Daten online zu speichern und diese auch von Unterwegs jederzeit abrufen zu können. Nicht jeder ist jedoch gewillt zum Teil persönliche Daten wie Fotos oder Videos aber auch Dokumente ins Internet zu stellen. Eine WLAN-Festplatte erzeugt ein eigenes Netzwerk völlig unabhängig vom Internet. Somit hat man zudem den Vorteil nicht auf eine Internetverbindung angewiesen zu sein.

Was gibt es für Unterschiede?

SSD vs. klassische Festplatte
Wie alle Festplatten mittlerweile werden auch WLAN-Festplatten als SSD oder klassisch magnetische Festplatte angeboten. Wer sein Hauptaugenmerk auf viel Speicherplatz legt ist mit der klassischen Variante gut beraten, wer dagegen mehr Wert auf schnellen Datenzugriff legt, sollte zur SSD Variante greifen. Aufgrund der erheblich schnelleren Zugriffszeit ist eine SSD Platte im Gegensatz zum normalen Modell bei gleichem Speicherplatz erheblich teurer.

Speicherplatz

Der Speicherplatz von WLAN-Festplatten reicht von 32 GB bis hin zu 4 TB. Je nachdem was für Daten man auf der Platte speichern will hat man hier die freie Auswahl. Wenn man bedenkt, dass heutige HD Filme oft schon 10 bis 30 GB groß sein können, sollte man jedoch mindestens etwa 500 GB einplanen, um flexibel zu bleiben und keine Platzprobleme zu bekommen.

Reichweite

Die Reichweite der einzelnen Geräte wird von den Herstellern meist mit 10 bis 50 Metern angegeben, Praxistests zeigen oft aber deutlich geringere Entfernungen, gerade beim Streamen von Filmen. Die Datenübertragung wird mit zunehmender Entfernung immer langsamer und führt oft zu Rucklern, wenn die Entfernung zu groß wird.

Akkulaufzeit

Auch hier gibt es große Unterschiede. Die meisten Geräte haben laut Hersteller eine Akkulaufzeit von 5-10 Stunden. Hier kommt es wieder darauf an, wie die Platte genutzt wird. Beim Streamen von Filmen, möglicherweise auch noch auf mehreren Endgeräten muss der Akku schneller wieder aufgeladen werden als nach einfacher Dokumentenbearbeitung.

Was ist noch zu beachten?

Auf jeden Fall sollte man die WLAN-Festplatte mit einem Kennwortschutz vor unerlaubtem Zugriff schützen. Tut man Dies nicht, kann praktisch jeder der sich in Reichweite befindet auf die Daten zugreifen. Wenn man vor der konkreten Kaufentscheidung steht, sollte man unbedingt aktuelle Testberichte zu Rate ziehen und sich für ein Modell entscheiden, dass den eigenen Ansprüchen am ehesten gerecht wird.