Die SIM-Karte passend machen

Um ein Smartphone oder ein Handy wirklich nutzen zu können, benötigt man eine SIM-Karte. Dabei handelt es sich um eine Chipkarte, die benötigt wird, um eine Identifikation des Nutzers im Netz möglich zu machen. Darüber werden Nutzern durch die Mobilfunkanbieter mobile Telefonanschlüsse und Datenschlüssel zur Verfügung gestellt. Bei der SIM handelt es sich um einen kleinen Prozessor mit Speicher. Ein dazugehöriger PIN-Code soll den Benutzer vor unrechtmäßigen Zugriffen schützen. Über die SIM wird das Smartphone oder Handy einem Netz zugeordnet und authentifiziert. Mehr lesen

Blackberry – Abstieg des Manager Smartphones?

blackberries-1377071_640Das iPhone ist im Businessbereich immer mehr auf dem Vormarsch und verdrängt die Smartphones von Blackberry sukzessive vom Markt. Durch die Kombination von Design und durchdachten Funktionen haben die Apple-Geräte mittlerweile einen festen Platz in der Unternehmenskommunikation. Auch andere Hersteller wie Samsung, Huawei oder Sony sind längst vorbeigezogen. Die verlorenen Marktanteile der Blackberrys bestätigen diesen Trend. Mehr lesen

Die Shopping Club Übersicht – alle Aktionen und Einladungen der Shopping-Clubs

Einkäufe in Shopping Clubs können nicht nur große Beträge sparen, sie sind auch unterhaltsam und machen Spaß. Beim Einkauf in Clubs findet man viele tolle Angebote, auf die man sonst womöglich nicht direkt aufmerksam geworden wäre. Anstatt einfache Produkte und „No-Name“-Artikel zu kaufen, kann man sich bei den Rabatten im Shoppingclub auch die Originalware zu deutlich reduzierten Preisen leisten. Mehr lesen

Kabellos aufladen: Wie IKEA und WPC die Handynutzung revolutionieren

Gastartikel: Wer hat nicht schon einmal vergessen, das Smartphone an das Ladegerät anzuschließen und ärgerte sich dann, dass es zum meist ungeeigneten Zeitpunkt leer war?

Die Macher des bekannten schwedischen Möbelhauses haben sich dazu ihre ganz eigenen Gedanken gemacht und kamen zu einem einfachen und durchaus logischen Ergebnis. Das Aufladen des Handys muss so einfach werden, das es genügt, das Telefon einfach an einem bestimmten Punkt abzulegen. Kein einstöpseln des Kabels im Handy noch die Suche nach einer freien Steckdose sollten hier im Wege stehen. Die Lösung dazu zeigte sich in der induktiven Ladung.

Was bedeutet induktives aufladen des Handys?

Aus der Küche dürfte den meisten Menschen der Induktionsherd bekannt sein, aber auch in vielen anderen Bereichen wird die Induktion eingesetzt, etwa in dynamischen Mikrofonen oder in Generatoren. Technisch gesehen erfolgt bei der Induktion die kabellose Übertragung von elektrischer Energie durch ein elektrisches Feld. Erzeugt wird dieses Feld durch die Veränderung der magnetischen Flussdichte. Vereinfacht gesagt wird mit einer elektrisch arbeitenden Quelle ein Magnetfeld erzeugt, dessen Energie wiederum an eine weitere Quelle übertragen wird. Wichtig hierfür ist eine bestimmte Nähe beider Quellen zueinander sowie deren Abstimmung, um eine Streuung der zu übertragenden Energie zu vermeiden. Die Idee der induktiven Handyaufladung ist allerdings schon älter als der Gedanke von IKEA die Technologie in Möbel einzubauen.

induktion

Wireless Power Consortium

Die Abkürzung WPC steht für Wireless Power Consortium. Dabei handelt es sich um den Zusammenschluss einiger hundert Firmen zur Entwicklung und Einbringung eines einheitlichen Standards für die kabellose Energieübertragung. Gegründet wurde die WPC im Jahr 2008 als loser Verband und der von WPC entwickelte Standard wurde Qi benannt, nach dem chinesischen Wort für „Lebensenergie“. Im Jahr 2011 wurde das erste Handy mit dieser Technologie ausgestattet. Heute sind 212 Unternehmen Mitglied im WPC und bereits in 774 Produkten wird Qi zur kabellosen Energieübertragung genutzt. Unter den Mitgliedern des WPC finden sich unter anderem die führenden Unternehmen der Handy-Industrie aus aller Welt wie Belkin, LG, Motorola oder Nokia. Obwohl die Technologie bereits bekannt ist, sind die notwendigen Akkus für kabelloses Aufladen noch nicht serienmäßig in Produktion. Mit der Idee von IKEA zumindest die Stationen für ein breites Kundenpublikum verfügbar zu machen kann sich das allerdings ändern.

Möbel mit integrierter Ladestation

Denn IKEA, der schwedische Möbelgigant, hat seine Vision einer kabellosen Aufladung des Handys bereits realisiert und dies in Produkte umgesetzt, die schon heute käuflich zu erwerben sind.

So bietet IKEA nicht nur eine Ladestation an, die etwa auf dem Schreibtisch positioniert wird und gewisse Ähnlichkeit mit einem USB-Kaffeetassenwärmer besitzt, auf der aber eben das Handy zum Laden einfach abgelegt wird. Im Weiteren finden sich Dreifach-Ladestationen oder ein Ladepad, das sich individuell in praktisch jedes Möbel nachträglich integrieren lässt.

IKEA wäre nicht IKEA, wenn es die Ladestationen nicht in den für den schwedischen Möbel-Hersteller typischen Designfarben Weiß und nordische Fichte geben würde. Beides Farbgebungen, die sich problemlos in praktisch jede Umgebung integrieren lassen. Das Ladepad JYSSEN zur nachträglichen Installation ist in seinen Abmessungen so gebaut, das es in eine Vielzahl von Kabelöffnungen an Schreibtischen passt und das nicht nur bei den IKEA-Schreibtischen STUVA und MICKE. Wer es noch individueller möchte, nimmt das Ladepad MORIK zur Hand, das einen Flansch mit Bohrungen für Schrauben besitzt und von unten festgemacht werden kann. So können etwa Küchenarbeitsplatten oder große Konferenztische nachträglich mit kabellosen Ladestationen ausgestattet werden.

ikea handy aufladen

Aber auch fertige IKEA-Möbel sind mit der kabellosen Ladestation ausgestattet wie die RIGGAD Arbeitsleuchte, der SELJE Ablagetisch, die VARV Standleuchte oder die VARV Tischleuchte. Vom Büro über das Wohnzimmer bis hin zum Schlafzimmer lässt sich so der Alltag mit diesem praktischen Utensil aufrüsten. Dabei wird der Aufladepunkt, an dem das Handy abzulegen ist, durch ein grau unterlegtes Kreuz angezeigt, dessen Gestaltung auf das jeweilige Möbel abgestimmt ist und so positioniert wurde, dass das „Ablegen“ des Handys auf diesem Punkt für den Nutzer schnell zum Automatismus wird so wie etwa der Schlüsselbund immer am gleichen Platz liegt oder zumindest meistens liegt.

Alle Möbel wie auch Tischladegeräte verfügen neben der induktiven Funktion auch über einen USB-Anschluss, sodass ebenso andere Geräte wie ein Tablet geladen werden können.

Der Weg ist geebnet und durchdacht

IKEA bietet als Service ein Menü an, in dem festgestellt werden kann, ob das eigene Handy für den QI-Standard geeignet ist. Aktuell zählen dazu alle neueren Modelle der Hersteller Apple, Samsung, Nokia, HTC, Motorola, Google, LG und Blackberry.
Wer sein Handy nicht in der rund dreißig Modelle umfassenden Liste findet, muss deshalb keineswegs auf die induktive Ladung seines Handy-Akkus verzichten.

Mit der VITAHULT-Ladeschale lassen sich auch andere Modelle für den Qi-Standard aufrüsten, ohne das dafür etwa Eingriffe oder Umbauten am Gerät vorzunehmen sind.

Ohne Frage wird sich der Qi-Standard von WPC als Nachfolger herkömmlicher Ladegeräte etablieren, was nicht nur aus Sicht der Bequemlichkeit durchaus zu begrüßen ist. Genauso trägt die induktive Energieübertragung dem Umweltschutz Rechnung, da damit eine Vielzahl der bisherigen Ladekabel und Ladegeräte entfällt und mit Ihnen auch der berühmte Kabelsalat, der heute noch der prägende Eindruck vieler Schreibtische ist.

© Ikea Phone Charging (Scott Lewis / Flickr, CC BY 2.0)
© Elektromagnetische Induktion (MovGP0 / Wikimedia Commons, CC BY 2.0)

Über den Autor:
Richard Lilienthal ist Redakteur bei www.mobildiscounter.de und hier
zuständig für den Bereich neuster technischer Innovationen sowie
alternative Betriebssysteme für Smartphones.

So wird der Fernseher Eins mit der Apple-Welt

Bereits seit dem Jahr 2007 ist die Set-Top-Box Apple TV verfügbar und bereichert die multimedialen Möglichkeiten vieler Apple User. Inzwischen ist das Gerät in der dritten Generation verfügbar, mit 1080p Full-HD fähig und seit der Version 5.2 beherrscht das Apple TV auch die Musikausgabe an AirPlay-Lautsprecher. Somit kommt das Gerät mit einem insgesamt sehr üppigen Funktionsumfang daher, wenngleich auch manches (ganz bewusst) fehlt. Doch was kann Apple TV nun eigentlich genau und wer braucht so etwas?

Kurz gesagt: Die Box verbindet die Welt von Apple auf denkbar einfachem Wege mit dem Fernsehgerät! Insbesondere dann, wenn das eigene TV-Gerät nicht „smart“ ist, lohnt sich die Anschaffung der Box ganz besonders, denn so kommt der User eben doch in den Genuss von

  • Zugriff auf YouTube,
  • Social Media am Fernseher,
  • die Möglichkeit viele Multimediainhalte direkt und ohne Komplikationen abzuspielen.

Darüber hinaus lässt sich die Apple TV Box kinderleicht mit iPhone, iPod oder iMac synchronisieren, sodass diese Geräte leicht Daten sharen oder als Fernbedienung dienen können. Unterm Strich kann man also sagen, dass Apple auf diese Art und Weise seine verschiedenen Endgeräte mit dem TV-Gerät verzahnt. Sahnehäubchen ist der Zugriff auf die Welt von iTunes, wodurch verschiedene Pay-Inhalte erworben werden können. Auch der Zugang zu Netflix und Co ist hierzulande sehr bliebt.

Für wen lohnt sich die Anschaffung?

Die Frage aller Fragen im Bezug auf Apple TV, ist natürlich die, wer die Box braucht und wer nicht. Dieser und weiteren Fragen widmet man sich auch im Apple TV Blog – Apfel TV. Interessant ist das Gerät für alle Apple-Jünger, die bereits einige Endgeräte aus dem Hause Apple besitzen und sich beim Fernsehen gewisse Features wünschen, die dieser so nicht bereitstellt – entweder, weil es sich nicht um einen Smart-TV handelt, oder aber weil der Smart-TV nicht den Funktionsumfang bereitstellt, den man sich insgesamt wünscht. Die Set-Top-Box soll andere Geräten weitestgehend nicht ersetzen, sondern vielmehr ergänzen.

Nichts ist Apple TV hingegen für denjenigen, der einen Receiver benötigt. Genau das kann die Box aus dem Hause Apple nämlich nicht, ebenso wie DVDs oder Blu-rays abspielen. Steve Jobs hat diesen Umstand seiner Tage damit begründet, dass entsprechende Gerätschaften / Funktionalitäten ohnehin bereits in so gut wie jedem TV-Regal vorhanden sind. Daran hat sich bis heute auch nichts geändert.

settopboxapple

Was sich jedoch im Laufe der Generationen geändert hat, sind die Abmessungen, die Geschwindigkeit des Gerätes, sowie die Umstellung von der Mac OS X Softwarebasis auf iOS.

Fazit

Ob sich eine Anschaffung unterm Strich und in der Summe der Gründe, die dafür sowie dagegen sprechen können lohnt, muss der Verbraucher letzten Endes mit sich selbst ausmachen. Die Entscheidung hängt natürlich maßgeblich mit davon ab, welche Gerätschaften sich so im heimischen TV-Regal befinden und was man sonst so an Apple-Peripherie sein Eigen nennt.