Blackberry – Abstieg des Manager Smartphones?

blackberries-1377071_640Das iPhone ist im Businessbereich immer mehr auf dem Vormarsch und verdrängt die Smartphones von Blackberry sukzessive vom Markt. Durch die Kombination von Design und durchdachten Funktionen haben die Apple-Geräte mittlerweile einen festen Platz in der Unternehmenskommunikation. Auch andere Hersteller wie Samsung, Huawei oder Sony sind längst vorbeigezogen. Die verlorenen Marktanteile der Blackberrys bestätigen diesen Trend. Mehr lesen

Aktuelle Probleme mit IPv6 und warum es immer noch nicht flächendeckend umgesetzt wurde

Das Internet Protokoll Version 6 (IPv6) bildet das Nachfolgeprotokoll des derzeitig überwiegend verwendeten Protokolls IPv4. IPv6 wurde bereits Anfang 1995 entwickelt, weil damals schon absehbar war, dass der durch den aktuellen Standard Ipv4 gebotene Adressraum knapp wird.

340 Sextillionen Adressen mit IPv6

Besonders in der Anfangszeit des Internets wurden großzügige Adressblöcke des IPv4 Protokolls an Unternehmen verteilt, die jetzt nicht mehr ohne weiteres zurückgefordert werden können. Dadurch verknappte sich die Anzahl der IPv4 Adressen zunehmend. Mit dem Nachfolgeprotokoll IPv6 hingegen ist es jedoch möglich, ungefähr 340 Sextillionen Adressen zu verteilen. Diese Anzahl reicht aus, um Gerät auf der Welt mit einer eigenen IP-Adresse zu versorgen.
Welche Vorteile bringt IPv6?
Fälschlicherweise wird das IPv6 Protokoll als IPv4 nur mit längeren Adressen bezeichnet. Denn das IPv6 Protokoll besitzt eine Vielzahl neuer Funktionen, wodurch sich Erfahrungen mit dem IPv4 Protokoll nicht ohne weiteres auf den neuen Standard übertragen lassen.

Die Vorteile von IPv6:

  • Größerer Adressraum abbildbar aufgrund längerer Adressen
  • Autokonfiguration der IPv6 Adresse
  • Multicast durch spezielle Adressen
  • Datenpakete bis zu 4 Gigabyte
  • Schnelleres Routing

Datenschützer bemängeln IPv6

Durch die dauerhafte Zuweisung einer IP-Adresse mit IPv6 ist es möglich, ein vernetztes Gerät genau zu identifizieren. Dabei ist in Deutschland nach wie vor umstritten, ob eine IP-Adresse im Sinne des deutschen Datenschutzrechts zu den personenbezogenen Daten gehört. Wenn ja, wäre diese als besonders schützenswert zu betrachten. Bisher erhalten Nutzer von ihren Providern durch das System der dynamischen IP-Vergabe bei jeder Einwahl ins Netz eine neue IP-Adresse.

Bei der statischen Vergabe hingegen können Nutzer selbst Jahre später noch identifiziert werden und zudem alle bis dahin besuchten Internetseiten abgerufen werden. Dadurch könnten umfassende Nutzerprofile erstellt werden. Eine heikle Sache, angesichts der kritischen Vorgehensweisen der Geheimdienste in jüngster Zeit. Datenschützer wollen Provider daher per Gesetz dazu verpflichten, auch unter IPv6 dynamische Adressen an Nutzer zu vergeben.

Wo gibt es Probleme bei der Umstellung auf IPv6?

Schon im Jahr 2012 forderten die Internet Society Hersteller und Provider dazu auf, die Unterstützung für IPv6 nicht mehr nur als Option zu betrachten. Dabei ist die Umstellung auf IPv6 keine leichte Aufgabe. Vor allem auf DNS-Servern gibt es zahlreiche Probleme, diese auf das neue Protokoll vorzubereiten. Hinzu kommt, dass innerhalb der Übergangszeit auf IPv6 das Vorgängerprotokoll IPv4 weiterhin unterstützt werden muss.
Für Provider bedeutet die Umstellung ein enorm hoher Aufwand, müssen sie doch ihre Infrastruktur vollständig auf das neue Protokoll vorbereiten. Dabei besteht für sie das Wagnis, bei Tausenden ihrer Kunden Netzabbrüche oder gar Totalausfälle zu riskieren. Andererseits sind Provider quasi gezwungen, das neue Protokoll zu implementieren, um weiterhin im Wettbewerb Schritt zu halten.

Umstellung auf IPv6 wurde jahrelang vor sich hergeschoben

Hardwarehersteller und Provider zögerten viele Jahre lang vor der Einführung des neuen Protokolls und gaben sich gegenseitig die Schuld an einer fehlenden Umsetzung. Die Provider behaupteten, dass es an passender Hardware mangeln würde und die Hersteller bemängelten die geringe Nachfrage seitens der Provider.

Multihoming findet bisher kaum Berücksichtigung

Beim Multihoming kommen mehrere Plattformen parallel zum Einsatz. Beispielsweise wenn in einem Haushalt mehrere Spielkonsolen oder Smart TV´s benutzt werden. Es wird insbesondere dann notwendig, wenn konkurrierende Plattformen zwar inkompatibel sind, jedoch Nutzen aus ihrer Verwendung gezogen werden kann. Experten kritisieren eine bisher unzureichende Beachtung von Multihoming bei der Umstellung auf IPv6. Speziell bei der Identifikation der einzelnen Schnittstellen anstelle von Hosts durch IP-Adressen treten immer noch zahlreiche Effizienzschwierigkeiten beim Routing auf.

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Frank Frommknecht
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Richtiger Displayschutz macht Displays kratzresistent

Oft reicht ein Kratzer, um die Ästhetik eines neuen Smartphones zu zerstören. Die Möglichkeiten, Display und Rückseite eines Smartphones zu schützen, sind zahlreich. Sehr beliebt sind zum Beispiel Coverhüllen, die es in vielfältigen Materialien und Farben zu haben gibt. Sie werden gerne zu dem Zweck benutzt, dem eigenen Smartphone eine unverwechselbare Verpackung zu geben. Zusätzlich werden spezielle Displayschutzfolien eingesetzt, welche eine kratzbeständige Schicht über die Glasfront bilden. Auch ohne Schutzverkleidung muss ein Smartphone beim Transport in Hand- oder Jackentasche so einiges aushalten. Wie schnell Kratzer auf dem Smartphone entstehen, hängt davon ab, wie widerstandsfähig der Displayschutz ist. Zu den bekanntesten Formen des Displayschutzes gehören: Mineral- oder Quarzglas, Gorilla Glass und Saphirglas.

Saphirglas und Gorilla Glass zeigen besten Widerstand

Da es weitaus härtere Materialien gibt, ist ein Displayschutz aus Mineral- oder Quarzglas nicht 100-prozentig kratzfest. Die meisten Smartphones mit Front aus Mineralglas sind deshalb bereits ab Werk mit einer zusätzlichen Schutzfolie für das Display ausgestattet. Wo die Schutzfolie fehlt, wird bei Mineralglas-Smartphones die Nutzung einer Displayschutzfolie empfohlen. Smartphones mit Gorilla- und Saphirglas gelten demgegenüber als besonders robust. Dabei soll Saphirglas etwa dreimal strapazierfähiger sein als das Gorilla Glass vom Hersteller Corning. Nur Diamanten sind härter als Saphirglas und könnten Schrammen auf dem Display hinterlassen. Es gibt allerdings noch keinen echten Härtetest, der eindeutig belegt, welcher Displayschutz der stabilere ist. Weil sich Saphirglas seit langem bei Uhrengläsern bewährt, darf man davon ausgehen, dass der Werkstoff bei Smartphones durchaus die Unverwüstlichkeit liefert, die er verspricht.
Beim Gorilla Glass kommt es vor allem auf die Version an. Der Displayschutz ist mittlerweile in drei Generationen erhältlich – was die Kratzfestigkeit und Bruchsicherheit angeht, sind sich Gorilla Glass 1 und Gorilla Glas 2 ähnlich, wobei Gorilla Glas 2 rund 20 Prozent dünner ist. Gorilla Glas 3 ist nochmal kratzfester als Gorilla Glas 2 und kommt bei Outdoor-Smartphones zur Anwendung. Wer viel Wert auf die Stabilität des Displays legt, ist mit einem Smartphone mit Gorilla Glass 3 gut bedient. Gorilla Glass 3 und Saphirglas sind in punkto Widerstandskraft vergleichbar. Sowohl bei Saphirglas wie auch Gorilla Glass 3 sind Schutzfolien überflüssig.


Bildrechte: © Huawei Ascend P7 Maurizio Pesce CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Für welchen Displayschutz man sich entscheidet, ist letztlich immer eine Frage des Nutzungsverhaltens und der eigenen Vorlieben, ebenso der Anschaffungskosten. So ist Saphirglas zehnmal teurer als Gorilla Glass, was einen Unterschied in den Smartphone-Preisen nach sich zieht. Die Qual der Wahl hat man bisher nicht, die meisten Mobilgeräte auf dem Markt sind mit Gorilla Glass oder Mineralglas ausgestattet. Der japanische Hersteller Kyocera brachte Ende Juli 2014 mit dem Outdoor-Smartphone Kyocera Brigadier das weltweit erste Smartphone mit Saphirglas in den Handel. Danach sorgte Huawei mit der Präsentation einer Sapphire-Edition des Ascends P7 auf der IFA 2014 für eine Überraschung. In Deutschland wird das Huawei Ascend P7 bislang mit Gorilla Glass 3, nicht aber in der Version mit Saphirglas vertrieben.

Eine viel größere Rolle bei der Auswahl eines normalen Smartphones fernab des Outdoor-Segments spielt noch die Bildschirmtechnologie. Je innovativer die Bildschirmtechnik wird, desto mehr Bedeutung gewinnt jedoch der Displayschutz. Denn von High-End-Mobilgeräten darf man mit Recht eine bessere Haltbarkeit des Smartphone-Gehäuses erwarten. Wer sich ein neues Smartphone zulegen möchte, kommt ums genaue Vergleichen daher nicht herum. Eine Übersicht über aktuell verfügbare Smartphones mit allen zentralen gerätetechnischen Details ist in dem Smartphone-Vergleich bei 1und1 zu finden.

Die meisterwarteten PC-Spiele 2015

Das Jahr 2014 neigt sich langsam dem Ende entgegen, ein gutes Spielejahr, vor allem für Konsolenjünger, die die nunmehr 8. Konsolengeneration genießen können. Allerdings werden sie erst nächstes Jahr wirklich zu vollem Glanz gelangen, wenn die externen Entwickler die ersten richtigen Blockbuster für die PS 4 und die Xbox One veröffentlichen.
Doch nicht nur Konsolenfans sehen einem spannenden Jahr entgegen, auch PC-Spieler haben einiges von den kommenden Monaten zu erwarten. Im Folgenden wollen wir also einen kurzen Zukunftsausblick auf die Titel werfen, welche PC Gamer dank der stärkeren Technik (Spiele PC vorausgesetzt) in umso größerer Pracht spielen werden!

Tom Clancy’s Rainbow Six – Siege

Mit diesem neuen, für 2015 angekündigten Ableger der erfolgreichen Rainbow Six Reihe kehrt Entwickler Ubisoft zurück zu den Wurzeln des Genres. Die Elemente Taktik und Einsatzplanung sollen wieder mehr Gewicht erhalten, der Actionanteil verringert werden. Innovativ zeigt sich das neue Moralsystem, das den Spieler während der Einsätze vor spannende moralische Entscheidungen stellt. Abgerundet wird das Ganze durch eine neue Grafikengine, die gerade auf dem PC ihre Stärken voll ausspielen dürfte. Für Taktikfans ein Spiel, das sie im Auge behalten sollten.

Rise of the Tomb Raider

Nachdem der Auftakt der neuen Tomb Raider Serie im März 2013 in der Fachpresse große Wellen geschlagen und alte wie neue Fans erneut für die schlagkräftige Archäologin begeistert hat, kann sich die Spielewelt im nächten Jahr auf den Nachfolger „Rise of the Tomb Raider“ freuen. Lara Croft hat sich vom zarten Mädchen bereits zur wehrhaften Abenteurerin gewandelt, wie man sie in der Vergangenheit kannte. Wie der direkte Vorgänger wird auch RotTR wieder mehr Wert auf eine spannende Geschichte und wilde Actionsequenzen setzen, statt auf Rätsel und Geschicklichkeitsaufgaben. Für Fans von spannender Actionkost sehr zu empfehlen.

The Witcher 3 – Wild Hunt

The Witcher 3 ist ein Fantasyrollenspiel, das in der rauen und blutigen Welt der Hexer-Romane des polnischen Schriftstellers Andrzej Sapkowskis spielt. Der Spieler schlüpft in die Rolle des titelgebenden Hexers Geralt von Riva und macht für Geld Jagd auf allerlei böse Kreaturen und finstere Mächte. Das Spiel setzt, anders als seine Vorgänger, einen starken Fokus auf Handlungsfreiheit und eine offene Spielwelt. Die PC-Version des Spiels wird aller Wahrscheinlichkeit nach mit einer wesentlich besseren Grafik gegenüber den Konsolen aufwarten.

Star Wars – Battlefront

Passend zum Erscheinen von Star Wars 7 im nächsten Jahr hat Entwickler Electronic Arts einen neuen Teil der zu Recht beliebten Multiplayerreihe angekündigt. Erneut werden sich dutzende von Spielern in die epischen Schlachten des Star Wars Universums stürzen, um entweder für die Republik oder das Galaktische Imperium zu streiten.

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